Audi S6 mit Autogas

Hier bitte Fragen, Tipps und Anregungen rund um den Audi 100 bzw. A6 des Typs C4 (ab MJ91) einstellen.
Auch passen hier gut Fragen zu den "neuen" V6-Motoren herein, die im Aud 100 C4 sowie Audi 80 B4 eingebaut wurden.

Bitte überprüfe vor dem Erstellen Deines Postings, ob die Frage bereits in der Audi 100 und A6 Selbst-Dokumentation, der audi100.selbst-doku.de beantwortet wurde. Für fast alle häufigeren Probleme gibt es dort bereits Lösungen.

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Audi S6 mit Autogas

Beitragvon nogaroc4 » 12.11.2018, 17:40

Hallo Freunde,

Was für Erfahrungen habt Ihr mit Autogas bei dem 5 Zylinder Turbo ?

Fährt hier jemand damit rum ?
Gruß Peter
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Karzi » 28.11.2018, 18:23

Meine ehrliche Meinung: ich würde es nicht machen.

Die Motoren sind für diese temperaturentwicklung einfach nicht ausgelegt.
Das Geld was ne Autogas anlage kostet würde ich lieber in Aral Ultimate Stecken.

Wenn du Geld sparen willst hast du dir mit nem 5 zylinder 20V T ein falsches Auto gekauft.

Ein eventueller Zylinderkopfschaden bedingt durch eine GasAnlage kommt dich teurer als alles andere...
Zwei meiner Kumpels hatten schon Motorschäden und beide haben Gas. (1x A4 2.8 +1x A4 1.8T)
Gas hat nun mal nicht diese Kühlwirkung der Brennräume wie Benzin, dadurch kann es im Kopf zu höheren Temperaturen kommen, und gerade Turbomotoren sind da ja empfindlich.

Letztendlich muss jeder selbst wissen was er tut es muss auch nicht zwangsläufig zu Schäden kommen (Dicke Ami V8 mit geringer Verdichtung reagieren da anders), aber ein Risiko besteht, da die Motoren wie gesagt ab Werk dafür nicht konzipiert wurden.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon barny » 28.11.2018, 19:31

Hallo,

im Netz wurde schon von AAN Motoren berichtet die 140.000km auf LPG gelaufen sind. Musste du einfach mal googeln.

Finde LPG klasse und verstehe nicht warum Leute teures Benzin oder Diesel tanken :roll:
Mein S6 4B ist dank LPG im Verbrauch so teuer wie ein Fahrzeug das 5,4L Super Verbraucht, letzte Woche erst neu ausgerechnet.


Würde es mir aber genau überlegen einen 20VT umzurüsten da sich diese Aktion sicher erst in ein paar Jahren amortisiert und du evtl. das im Wert steigende Fahrzeug dann nicht mehr im Alltag bewegen magst. Dann stellt der Umrüster die Gasanlage noch falsch ein und der wertvolle Motor ist hin.



Gruß

Fabian
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon SI0WR1D3R » 28.11.2018, 19:53

Wichtig ist die Abstimmung.

D.h. der Verdampfer muss groß genug dimensioniert werden, ebenso solte die Gasanlage nicht auf mager eingestellt sein - das in Verbindung mit nem Turbomotor kann zu Problemen führen.

Wie bereits meine Vorredner schrieben, kann es zu Problemen führen.
Es kann dir auch morgen schon jemand in den Audi fahren, der Zahnriemen reißen, ein Ventil klemmen oder der Audi gestohlen werden...

Nicht ausser Acht lassen würde ich die geplante Steuervergünstigung von LPG - leider sind nach etwas Recherche definitiv in den kommenden Jahren feste Preissteigerungen festgesetzt, von dem her kann die Amortisation etwas auf sich warten lassen, letztlich sogar aufgrund zu geringer Fahrleistung regelrecht ins Nirwana führen.

Meine Empfehlung:

Wenn du viel KM mitm 220V räderst, so ca 30.000 Km per ano, dann würde sich diese wohl innerhalb der kommenden 2-4 Jahre rechnen. Dann ggf darüber nachdenken.
Hierbei jedoch die Originalität nicht ausser Acht lassen, auch eine Gasanlage trägt zur H-Abnahme bei, was im ungünstigsten Fall zu einer Verweigerung und Wertminderung führen _kann_.

Andernfalls einen Stinke-Diesel alá AAT oder AEL aus der C4 Baureihe suchen und mit diesem pro Kilometer sparen.
Oder ggf. einen günstigen A6 C6 Avant Quattro 3.0 TDI, die vor Modellpflege (VFL) gehen teils zu günstigen Preisen um 4000 - 6000 € trotz guter Ausstattung her. Euro4 oder gar Euro5 samt grüner Plakette - falls das eine Debatte darstellt.
Wg. Feinstaub/Euro-Norm/etc... Auch Benzin Euro2-Fahrzeugen könnte (und wird) bald die Einfahrt in die Grßstädte verboten werden - nicht nur den Diesel-Fahrzeugen.

Meine ehrliche persönliche Meinung:
Machs nicht, lass den 220V original, erhalte den guten Zustand des Fahrzeugs und erzeuge keine Soll-Roststellen durch den nachträglichen Einbau der Gas-Anlage, erfreue dich an den stets nicht unerheblichen Kosten zur optimalen Instandhaltung und letztlich an der Fahrfreude

Gruß
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MfG

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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Acki » 04.12.2018, 12:49

GM Service irgendwas bei Google hat vor kurzem nen S6 umgebaut.
Abstimmung mit Sprungsonde sehe ich kritisch, bei nem Tuner alles anpassen sollte es haltbar werden.
H Kennzeichen geht auch aber ob das Sinn macht... und es geht hier um nen S6 und keinen 200 20V - den würde ich in einen Tresor stellen und nicht fahren :D

Wegen Fanrverbot, Euro 2 Benziner sind in FFM raus, Euro 5 Diesel ab September... machen lassen, das verschwindet wieder wie sie GKAT Plakette ;)

Ich rüste demnächst meinen S6 V8 um auf eine KME Diego Anlage.
Kosten werden sich auf 1200 Euro ungefähr belaufen - Selbsteinbau etc.
Bach 10.000 km rechnet sich die Anlage schon. 2-4 Jahre das war mal als Sprit nur nen 1,20 Euro gekostet hat und die Anlagen weit über 2000 Euro gekostet haben. Steuer ist bis 2023 geregelt. 10 Cent mehr dürften nur einen Bruchteil der Steigerung vom Benzinpreis darstellen in den nächsten 5 Jahren. Aktuell 60 Cent der Liter LPG, da ist noch viel Luft.
Aber ja - fahren muss man schon etwas im Jahr...

Sonst, Gas verbrennt definitiv heißer, egal was der GM Service und sonst wer erzählt.
Ich habe Kolbentemperaturmessung gemacht bei einem Saugmotor auf Gas.
Es ist aber nicht gesagt das die Kolbentemperatur zu hoch werden muss, der V8 hat da keine Probleme.
Beim 20V muss man halt irgendwann den Kopf mal Laser schweißen lassen weil Ersatz rar ist.
Dürfte nach 20 Jahre ehh schon irgendwo gerissen sein, also ob Gas/Tuning da jetzt noch so ins Gewicht fällt.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon michaels2s » 05.12.2018, 11:38

Ich habe schon ab und zu Köpfe von 20VT abgenommen und revidiert die mit Gas betrieben werden oder wurden.
Ich kann durch die Bank sagen das die Köpfe wirklich sehr leiden und noch mehr zu reißen neigen als sie ohnehin schon machen.
Ventile laufen entweder ein oder die Führungen leiern aus.
Verschleiß geht schneller als mit Benzin da dem Gas Schmierstoffe usw. fehlen.
Wie bereits geschrieben sollte man schon vorher Bescheid wissen das irgendwann eine Kopf Revision ansteht....falls der Kopf nicht mehr zu retten ist wird es ohnehin schwer werden Ersatz zu finden.
Ob ein 20VT Motor der richtige Kandidat für einen Gas Umbau ist muss jeder für sich entscheiden,ich würde es nicht tun...
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon 200-20V » 05.12.2018, 15:33

Fazit: Wer ein Auto mit Ordentlich Leistung fährt, hat auch Geld für das entsprechende Benzin :!:

Gruß Axel.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon SI0WR1D3R » 06.12.2018, 00:30

Update:

Asche auf mein Haupt :haken:

Verkaufe 220V :haken:
Kaufe S6 :haken:

Möchte auflösen:

Fälschlicherweise 220V geschrieben und darauf festgefahren, bitte ignorieren und mit S6 ersetzen


Gruß & gn8
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon dermarkus » 06.12.2018, 11:28

Ich muss wohl irgend etwas falsch machen.
Mein 3B 20V (Ist ja fast eh das gleiche Zeug) mit 295tkm fährt jetzt seit 125tkm auf LPG.
Auch Anhängerbetrieb und 1000km + Orgien am Stück vollbeladen mit nicht gerade Schleichtempo.
Ölverbrauch unter 0,1L auf 1000km und Ölwechsel frühestens bei 20-25tkm.
Die angeblichen 280 schafft der laut Tacho auch noch (real ja deutlich weniger)
Immer noch erster ungeöffneter Motor samt aller Anbauteile.
Das einzige was negativ an der ganzen Sache ist, dass ich mich damals für eine Verdampferanlage entschieden habe, sonst wäre der jetzt noch sparsamer auf LPG.
Aber vor über 10 Jahren gab es noch nicht ganz ausgereifte LPG Pumpen.
Im Sommer brauche ich 4 Monate lang nur 10L "günstiges" E10.
Übrigens fahre ich seit über 10 Jahren mit einer Pfütze E10 im Tank. Wozu sollte ich auch 65kg mehr Balast mitschleppen? Wenn der durchrosten sollte dann eh von außen nicht von innen.
Die letzten Kerzen waren auch über 80tkm drinnen wenn ich mich nicht täusche.
Insgesamt hat er mich mit allen Reparaturen und Wartung nicht mehr als ein Kleinwagen über die ganzen Jahre gekostet.
Nein das Bild von mir ist NICHT echt!!! Ist nur ein Avatar!!! So seh ich nicht aus und bin auch nicht böse und kein Knaki!!!
(aufgrund der Nachfrage einiger und der verwirrung derer die mich schon gesehen haben)


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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Acki » 06.12.2018, 16:19

Auslassführungen schlagen auch so ständig aus. Merkt nur kaum einer. Guckt halt keiner nach.
Einlass ist mir kein mehrverschleiss bekannt.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Kai aus dem Keller » 06.12.2018, 18:52

dermarkus hat geschrieben:Ich muss wohl irgend etwas falsch machen.
Mein 3B 20V (Ist ja fast eh das gleiche Zeug) mit 295tkm fährt jetzt seit 125tkm auf LPG.
Auch Anhängerbetrieb und 1000km + Orgien am Stück vollbeladen mit nicht gerade Schleichtempo.
Ölverbrauch unter 0,1L auf 1000km und Ölwechsel frühestens bei 20-25tkm.
Die angeblichen 280 schafft der laut Tacho auch noch (real ja deutlich weniger)
Immer noch erster ungeöffneter Motor samt aller Anbauteile.
Das einzige was negativ an der ganzen Sache ist, dass ich mich damals für eine Verdampferanlage entschieden habe, sonst wäre der jetzt noch sparsamer auf LPG.
Aber vor über 10 Jahren gab es noch nicht ganz ausgereifte LPG Pumpen.
Im Sommer brauche ich 4 Monate lang nur 10L "günstiges" E10.
Übrigens fahre ich seit über 10 Jahren mit einer Pfütze E10 im Tank. Wozu sollte ich auch 65kg mehr Balast mitschleppen? Wenn der durchrosten sollte dann eh von außen nicht von innen.
Die letzten Kerzen waren auch über 80tkm drinnen wenn ich mich nicht täusche.
Insgesamt hat er mich mit allen Reparaturen und Wartung nicht mehr als ein Kleinwagen über die ganzen Jahre gekostet.

Moin!
Falsch machen tust du soweit ja erstmal nichts, es ist ja auch nicht so, dass dir ein 20VT mit Gasanlage beim ersten Durchbeschleunigen um die Ohren fliegt... Es ist mehr ein schleichender Tod, welcher durch die fehlende Schmierung und die höheren Verbrennungstemperaturen verursacht wird. Auswirkungen wurden hier schon beschrieben, verschlissene Ventilsitze und Führungen, sowie Hitzerisse in hohem Ausmaß im Zylinderkopf. Der 20VT ist glücklicherweise recht gut konstruiert, sodass dieser Mehrverschleiß durchaus für lange Zeit keine (äußerlichen) Auswirkungen hat. Öffne den Motor, begutachte die Teile und vergleiche sie mit einem benzinbetriebenen 20VT, dann wirst du sehen was ich meine. Klar funktioniert ein 20VT mit LPG, allerdings mit dem risiko, dass es bei reparaturen auf jeden Fall gleich richtig teuer wird. Warum also den höheren Verschleiß in Kauf nehmen für die paar Euro Ersparnis. Der 20VT ist eh nicht besonders durstig, daher würde ich persönlich auch andere Motoren vorziehen.
Gute Vorraussetzungen für einen ewig langen Gasbetrieb sind viel Hubraum und keine Aufladung. In meinem Bekanntenkreis laufen ein paar Autos auch schon sehr lange mit LPG, bei denen die Ersatzteile im Falle eines Falles deutlich günstiger sind als beim 20VT. Unter anderem ein S8 4D2 4,2L(340ps) mit nun gut 400tsd km, davon gut 200tsd mit LPG, ein S6 C4 4,2L(290ps) mit 440tsd km, davon 300tsd mit LPG und zuletzt mein A6 C4 2,6L (150ps) mit 485tsd km, davon 250tsd mit LPG. Alle Fahrzeuge werden deutlich länger mit dem erhöhtem Verschleiß durch LPG klarkommen als der 20VT und wenn doch mal was im Eimer ist, sind ersatzteile verhältnismäßig günstig.
Meinen A6 hatte ich vor zwei Jahren mal aufgemacht zur begutachtung. Mehrverschleiß und auswirkungen des Gasbetriebs sin schon zu erkennen gewesen, aber soweit noch i.O. Letztendlich ein Resultat der geringen Leistung und des "großen" Hubraums, sonst würde es anders aussehen.
Daher meine Meinung: 20VT mit LPG kann man machen, es sollte einem aber klar sein, dass die Auswirkungen des mehrverschleißes durchaus teuer werden können und das es Motoren gibt die mit LPG einfach besser klarkommen...

Gruß,
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Acki » 06.12.2018, 23:10

Beim V8 sind eigentlich auch immer Führungen am Auslass verschlissen. Ist halt überall die selbe Konstruktion.

Führungen tauschen und Ventile schleifen ist jetzt kein Todesurteil sondern normale Arbeit bei einer Revision.

Hitzerisse gibt’s beim 20VT schon Original.. von daher. Lotto halt.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon dermarkus » 06.12.2018, 23:32

Paar Euro ersparnis? Bis jetzt müsste es im Bereich zwischen 8-10 k Euro liegen. Evtl auch mehr, hab es schon lange nicht mehr nachgerechnet.
Dafür bekomme ich mehr als einen Motor neu aufgebaut, selbst wenn ich es machen lasse.
Es verbrennt nichts "heißer", solche Mythen halten sich leider ewig. Die genauen Werte habe ich vor Jahren vergessen. Keine lust nun danach zu suchen.
Der 20V ist schon beinahe prädistiniert für so etwas. Guter haltbarer Motor. Kenne welche, die schon weit weit mehr als ich damit problemlos rumfahren...
Eigentlich kenne ich prozentuel auf die Fahrzeuge bezogen, mehr die ohne Gas irgendeinen Schaden hatten. Also könnte ich jetzt einfach behaupten, dass mit Gas die Karren länger laufen...
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Acki » 07.12.2018, 13:45

Doch LPG verbrennt heißer. Hat eine höhere Kolbentemperatur zur Folge.
Nur ob diese Erhöhung schon zuviel ist ist die Frage und das denke ich ist oft nicht der Fall.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon dermarkus » 07.12.2018, 14:50

Nö, der Unterschied beträgt irgendwas um 10 bis 50° niedriger. Sucht doch einfach mal nach im www wenn Ihr langeweile habt und verbreitet nicht immer diese pauschalen "Fakenews".
Ausserdem mir eh egal, es funktioniert und läuft und wenn ich mir anschaue wie lange es bei manch anderem schon der Fall ist, dann weiß ich, dass ich noch lange mit glücklich und zumindest noch relativ günstig mit unterwegs sein kann.
Und jetzt hört auf mit dem ganzen OT, der TE hat nicht nach Halbwahrheiten gefragt.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Acki » 08.12.2018, 18:57

Ich habe Kolbentemperatur Messungen gemacht als ich bei einem OEM Freigabeingenieur für Kurbeltrieb und Zylinderblock war... keine Fakenews. Hardfacts.
Bei dem Motor waren die Temperaturen damals jedoch unkritisch aber höher als auf Benzin.

Weiter Hardfact - mehr Vorzündung bei höher Oktanzahl zb - lässt die Kolbentemperatur auch ansteigen.

Neben der Temperatur am Kolbenboden steigt auch die Temperatur in der ersten Ringnut.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon dermarkus » 09.12.2018, 13:02

Verbrennt trotzdem nicht heißer. Es verbrennt langsamer. Dadurch können sich die Bauteile mehr erwärmen, nicht zwangsläufig. Etwas über oder unter Lambda 1 und schon hat man wieder einen messbaren Unterschied. Da gibt es soviele Paramtere die man variieren kann und die einen Einfluss auf die Bauteiltemperaturen haben. Es gibt etliche Messungen bei so vielen Karren, bei manchen liegen die Temperaturen höher und bei vielen niedriger. Wie bereits gesagt mir eh Jacke wie Hose, solange es läuft und sicherlich noch Jahrelang laufen wird.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Acki » 09.12.2018, 15:31

Die Brenndauer ist uninteressant wenn die resultierende Kolbentemperatur höher ist - da es am Ende von der Drehzahl abhängig ist.
Lambdavariarionen wurden auch gemessen, natürlich. ;-) damit drückst du die Temperatur nicht wieder runter.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon dermarkus » 09.12.2018, 15:49

Aber unter Umständen ganz schön nach oben über Lambda 1.
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Re: Audi S6 mit Autogas

Beitragvon Acki » 10.12.2018, 09:31

naja die Tenperstur fällt dann aber auch wieder, auch egal. Ich stell per Breitband ein, passe die Zündung an und gut.
Acki
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