Bremssättel mit Schmiernippeln

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Bremssättel mit Schmiernippeln

Beitragvon Tim A. » 17.10.2007, 12:17

Moinsen,

es wurde schon öfter diskutiert und auch ich hatte mich mehr als ein Mal mit dem Gedanken getragen, die hinteren Bremssättel (38er und 43er Lucas/Girling) im Bereich des Feststellbremshebels mit Schmiernippeln auszustatten. Ich hatte allerdings immer die Bedenken, dass das Fett auf Dauer in das Innere des Bremszylinders also sozusagen in die Nasszelle gelangen könnte, wenn man es übertreibt.

Zum Sinn des Ganzen:
In schöner Regelmäßigkeit gehen die Hebel im Bremssattel fest, sodass sich die Feststellbremse nicht mehr einwandfrei löst. Das Fett, durch den Schmiernippel dort hin gepresst, soll Abhilfe schaffen.

Nun habe ich hier zwei Bremssättel auf der Werkbank, die mit Nippeln ausgerüstet und "ordentlich" abgeschmiert waren.
Bild

Vom Äußeren des Sattels sollte man sich erstmal nicht beeindrucken lassen - früher oder später sehen alle so aus und sie können trotzdem noch einwandfrei funktionieren.
Um zu zeigen, wo das Fett hingelangt, habe ich ein wenig davon durch den Nippel gepresst. Das zerfetzte Stück Gummi unterhalb im des Sattels ist der Simmerring des Hebel, besser gesagt das, was davon übrig ist.
Einen derart zerstörten Simmerring hatte ich bis dato noch nicht gesehen und die Dichtringe waren an beiden, mit Nippeln ausgestatteten Sätteln, gleich zerfetzt. Was ist passiert?

Das eingepresste Fett hat den Simmerring von unten gegen den Hebel hoch gedrückt und dort ist er bei jeder Betätigung der Feststellbremse zerrieben worden. Wahrscheinlich wurde öfter mal abgeschmiert, bis oben Fett sichtbar wurde - tödlich für den Dichtring.

Fazit:
Die Methode funktioniert offenbar nicht. Die Mühe kann man sich sparen. Der einzige Weg, die Bremse gangbar zu halten, ist im Rahmen einer sachgemäßen Überholung dafür zu sorgen, dass keinerlei Feuchtigkeit durch den Simmerring innen an den Bremshebel gelangen kann. Das ist zur Gänze unmöglich, darüber muss man sich klar sein. Dennoch kann man durch Sorgfalt und die Wahl des richtigen Dichtringes (der Simmerring vom Pologetriebe reicht da sicher nicht aus) die Lebensdauer der Bremsmimik gewaltig verlängern. Mit dem Einbau eines Schmiernippels erreicht man aber das genaue Gegenteil und ich bin sehr froh, das nun einmal anschaulich am Objekt gesehen zu haben (ohne das selbst gemacht zu haben).
Tim A.
 

Beitragvon Christian S. » 17.10.2007, 15:20

Hallo Tim,

danke für die TechDoku.
Allerdings hätte ich Dir vorher sagen können, das die Simmerringe herausgedrückt werden, bzw. man hätte es auch leicht sehen können.
Da ich nicht (mehr) im Streusalz fahre, halten bei mir Bremssättel ewig.
Was ich aber nicht gelten lasse, sind Aussagen die hier öfter zu hören sind von wegen "...scheixx Sättel, alle paar Jahre kaputt...".
Bei einem Minimum an Pflege hält der Handbremsmechanismus sehr lange. Da wären: Handbremse jeden Tag benutzen, Gehäuse der Bremssättel regelmässig von außen reinigen, wenn man viel durch unbefestigte Wege fährt noch öfter, ansonsten zumindest 2-3x pro Jahr und vor allem nach dem Winter. Am wichtigsten: Handbremshebel regelmässig mit geeignetem Sprühfett einsprühen, am Besten 1x im Monat. Man kommt relativ problemlos dran ohne Räder abzubauen oder das Auto aufzubocken.
Zum Sprühfett: Es gibt leider kaum geeignete Mittel, erst recht nicht welche auf die ein Endverbraucher im Baumarkt oder Autozubehörshop zurückgreifen kann. Welche Anforderungen muss so ein Mittel erfüllen: Kriechfähig, damit es am Simmerring vorbei in die Hohlkammer kommt, aber mehr Substanz als die viel zu dünnen Multiöle wie WD40 etc. haben.
Ich benutze TUNAP MicroLogic 102 Synthese-Aktivöl. Man kann sehen wie es kriecht und in jeden Spalt läuft, aber gleichzeitig ist es in etwa so dickflüssig wie synthetisches Motoröl.
Auch völlig ungeeignet: Die meist weißen Sprühfette von z.B. Würth, Förch etc., die kommen nicht dahin wo sie gebraucht werden.
Ansonsten: Bremssättel hinten in ordentlicher Qualität werden immer billiger, selbst für den 20V inzwischen bezahlbar. Bei Bedarf muss man sie halt alle 5-6 Jahre zusammen mit Scheiben und Klötzen neu machen, so lange sollten sie ja wohl auch ohne Pflege durchhalten.

Gruß
Christian S.
Christian S.
 

Beitragvon Tim A. » 17.10.2007, 15:48

Christian S. hat geschrieben:Hallo Tim,

danke für die TechDoku.
Allerdings hätte ich Dir vorher sagen können, das die Simmerringe herausgedrückt werden, bzw. man hätte es auch leicht sehen können.
Da ich nicht (mehr) im Streusalz fahre, halten bei mir Bremssättel ewig.
Was ich aber nicht gelten lasse, sind Aussagen die hier öfter zu hören sind von wegen "...scheixx Sättel, alle paar Jahre kaputt...".
Bei einem Minimum an Pflege hält der Handbremsmechanismus sehr lange. Da wären: Handbremse jeden Tag benutzen, Gehäuse der Bremssättel regelmässig von außen reinigen, wenn man viel durch unbefestigte Wege fährt noch öfter, ansonsten zumindest 2-3x pro Jahr und vor allem nach dem Winter. Am wichtigsten: Handbremshebel regelmässig mit geeignetem Sprühfett einsprühen, am Besten 1x im Monat. Man kommt relativ problemlos dran ohne Räder abzubauen oder das Auto aufzubocken.
Zum Sprühfett: Es gibt leider kaum geeignete Mittel, erst recht nicht welche auf die ein Endverbraucher im Baumarkt oder Autozubehörshop zurückgreifen kann. Welche Anforderungen muss so ein Mittel erfüllen: Kriechfähig, damit es am Simmerring vorbei in die Hohlkammer kommt, aber mehr Substanz als die viel zu dünnen Multiöle wie WD40 etc. haben.
Ich benutze TUNAP MicroLogic 102 Synthese-Aktivöl. Man kann sehen wie es kriecht und in jeden Spalt läuft, aber gleichzeitig ist es in etwa so dickflüssig wie synthetisches Motoröl.
Auch völlig ungeeignet: Die meist weißen Sprühfette von z.B. Würth, Förch etc., die kommen nicht dahin wo sie gebraucht werden.
Ansonsten: Bremssättel hinten in ordentlicher Qualität werden immer billiger, selbst für den 20V inzwischen bezahlbar. Bei Bedarf muss man sie halt alle 5-6 Jahre zusammen mit Scheiben und Klötzen neu machen, so lange sollten sie ja wohl auch ohne Pflege durchhalten.

Gruß
Christian S.


Hi Christian,
je nach dem, wo der Nippel angebracht, wird der Simmerring nicht so einfach herausgedrückt werden, genau so wenig, wenn man sehr moderat mit der Fettpresse umgeht. Nützen tut dieser Schmiernippel aber letztlich gar nichts.

Ich bin schon der Auffassung, dass dieses Sattelsystem eine Fehlkonstruktion ist. Bendix baut z.B ein ähnliches System mit integrierter Feststellbremse für Citroen. Dort ist das Festgehen der Mimik eine absolute Seltenheit.
Außerdem ist es für mich nicht Stand der Technik, wenn ich einmal pro Monat unter mein Auto krabbeln muss, um die Bremssättel mit irgendeinem teuren Zeug einzusprühen - abgesehen von dem Risiko, dass man unter dem Auto liegend auch gleich noch seine Bremsklötze und Scheiben mit einfettet. Ich stimme dir aber zu, dass regelmäßige Nutzung der Feststellbremse deren Leben verlängert.

Und wenn das Schmiermittel in Sattel eindringen kann, dann wird auch Wasser dort hineinkommen, mit den mehr oder weniger kurzfristigen Konsequenzen. Ganz am Rande waren zum Beispiel die Bremssättel am C4 meines Schwiegervaters nach vier Jahren fest und der war als Neuwagen gekauft. Damals hat der Austausch weiter über 1000 DM gekostet - ein Unding!
Tim A.
 

Beitragvon Christian S. » 17.10.2007, 17:11

Hallo Tim,

mit Fehlkonstruktion hast Du nicht ganz unrecht, aber wie ich meine eine mit der man ganz gut leben kann, wenn man ein paar Dinge (s.O.) berücksichtigt. Ich habe ehrlich gesagt ganz andere Probleme mit meinen Audis als zu oft kaputtgehende Bremssättel. Habe die alle mal irgendwann (freiwillig bevor etwas festgegangen war) erneuert, benutze/pflege sie regelmässig und habe nun lange Ruhe damit.
Wesentlich nerviger finde ich z.B. die oft undichten Servopumpen, abreissende Krümmerstehbolzen/reissende Krümmer und Denso-Kompressoren die alle 6 Jahre wieder undicht werden oder laut werden.

Gruß
Christian S.
Christian S.
 

Beitragvon Klaus T. » 17.10.2007, 21:11

Hi Leutz,

daß der Wedi das nich mit macht, ist recht schnell erklärt: Der Wedi muß für diese Art der Schmierung anders herum eingepreßt werden, damit das frische Fett auch das alte Fett nach draußen verdrängen kann.

Nachteil: Die Ringfeder um die Lippe herum müßte aus Edelstahl sein, damit sie nicht vom Salz zerfressen wird.





P.S.: Zu meiner Gesellenprüfung (1979) hatte ich mit diesen

http://www.dl-online.de/Framo2.JPG

zu tun. U.a. wurden die Wedis am Kardanlager erneuert u. eben diese waren u. wurden aus Gründen der Wartung mit Fettpresse "falsch" verbaut
:) .
Grüßle Klaus

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Beitragvon JörgFl » 17.10.2007, 22:34

Hmmmm... ist natürlich etwas abhängig von der Sichtweise obs ne Fehlkonstruktion ist oder nicht.
Ich denke ein Bremssattel der ohne weiteres 17 Jahre und 310tKm hält kann doch nicht wirklich eine Fehlkonstruktion sein..
Meine sind noch in Ordnung- der linke fängt nun leicht an zu klemmen ...
JörgFl
 

Beitragvon Thorsten Scheel » 18.10.2007, 10:32

Hi,
die Saättel vernünftig instandsetzen und mit dem richtigen Fett versehen, so halten sie wieder schön lange!
Gruß!

Thorsten
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Beitragvon Tim A. » 18.10.2007, 17:25

JörgFl hat geschrieben:Hmmmm... ist natürlich etwas abhängig von der Sichtweise obs ne Fehlkonstruktion ist oder nicht.
Ich denke ein Bremssattel der ohne weiteres 17 Jahre und 310tKm hält kann doch nicht wirklich eine Fehlkonstruktion sein..
Meine sind noch in Ordnung- der linke fängt nun leicht an zu klemmen ...


Da bist Du aber sicher der ganz wenigen, dessen Sättel so lange gehalten haben. Und wenn sich jetzt hier zwanzig oder mehr Leute melden und sagen, dass ihre Sättel auch schon so ein biblisches Alter haben.... Diese Konstruktion ist anfälliger als andere, weil sie so empfindlich gegen eindringendes Wasser ist.
Tim A.
 

Beitragvon Avant » 21.10.2007, 23:33

ich bin der 2/20 und habe fast vergleichbare Zahlen 8)

Soooory - Mathias
Es ist ein wunderschöner Tag um Benzin zu verbrennen.
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Beitragvon Tim A. » 22.10.2007, 12:28

Avant hat geschrieben:ich bin der 2/20 und habe fast vergleichbare Zahlen 8)

Soooory - Mathias

Ja, das ist ja wunderbar und ich freue mich ehrlich für jeden, der noch seine Originalsättel drin hat, die dann auch noch funzen.

Ich fahre seit mehr als 25 Jahren alle möglichen Citroen Fahrzeuge (ausschließlich die, mit Hydropneumatik) In diesen mehr als 25 Jahren hatte ich es bei Citroen mit insgesamt drei Bremssätteln zu tun, deren Feststellbremsmimik nicht mehr ging. Und das waren nicht meine eigenen Fahrzeuge, sondern die von Kollegen.

Seit 8 Jahren fahre ich nun auch noch Audi V8 und habe entsprechend intensiv mit V8 (und vielen anderen Audi)Fahrern und deren Autos zu tun. Weil ich das für mich dokumentiert und deshalb eine lange Liste in der Werkstatt liegen habe: In diesen 8 Jahren habe ich eine hohe zweistellige Zahl Bremssättel (43er, 38er, 36er) der berüchtigten Bauart überholt. Und ich kenne noch weit mehr als zehn Leute, die ihre Sättel selbst überholt haben, weil sie Dichtsätze von mirbezogen haben. Ein derart auffällig hohe Zahl an Versagen der Feststellbremse ist systembedingt und von daher - vorsichtig ausgedrückt- als suboptimal zu bezeichnen.

Das spricht für mich eine ganz eindeutige Sprache.
Tim A.
 

Beitragvon Thomas H » 22.10.2007, 14:12

Hi,

3/20, allerdings hab ich auch erst knapp 260TKm auf der Uhr :wink: .

Grüßle

Thomas H
der "Schalter" V8 Schalter (PT, 11/90 + 1/91)
der "V8" (PT, 3/89 + 3/90)
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Beitragvon Avant » 22.10.2007, 23:02

Hallo Tim,

bitte fühle Dich nicht auf dem Schlips getreten... sollte nur ein kleiner Witz sein.

Dein Statistik kann ich nicht nachvollziehen, habe selber 18,5 Jahre auf eigenen Audi's erfahrung und noch weiter 10 Jahre an Audis die vor dieser Zeit von meiner Schwester bis zumeinem Bruder gefahren wurden.

Denke das dieses nicht ganz so schlecht ist um es als Erfahrung in den Raum zu stellen. Aber mann hat immer irgendwann mal ein Problem welches man vorherr noch nicht hatte.

Ich habe nach 180 Tkm (selbst gefahrenen) das heißt bei Kilometerstand 320 000 einen Bremssattel hinten überholen müssen weil die Handbremse nicht ging.

Also denke das dieses ganz locker aus der Gewehrleistung sein sollte, oder?

Mir persönlich ist noch ein weiterer Fall bekannt. Der Audi hatte damals auch schon gut über 300Tkm gelaufen.

Wenn ich von einem echten Schwachteil spreche, dann schau Dir mal die Handbremse beim 5er BMW an (Bj. ca Anfan bis mitte 90) Da kommt es vor das alles innerhalb von einer TÜV Periode zur nächsten komplett vergammelt. Das würde ich als Problem ansehen....


Achja, als gegenbeispiel, der Ro80 von dem selben BMW fahrer hat immer noch die 1. Handbremsmechanik ......

Also wie gesagt, für mich ist das ein Repteil was nach seinen Jahren (wie auch Gummies) etwas Pflege bedürfen - aber wie Gesagt das ist meine Meinung.

So genug gesülzt, das ist es eigentlich doch gar nicht wert, da es ja nur ein SPASS sein sollte.......

Bis dann und wie gesagt fühl dich nich persönlich angegeriffen auc wenn wir mehr als 20 Leute finden die keine oder nur wenig Probleme damit hatten :oops:

Wünsche noch einen schönen Abend

Mathias
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Beitragvon Tim A. » 23.10.2007, 09:55

Avant hat geschrieben:Hallo Tim,

bitte fühle Dich nicht auf dem Schlips getreten... sollte nur ein kleiner Witz sein.

Dein Statistik kann ich nicht nachvollziehen, habe selber 18,5 Jahre auf eigenen Audi's erfahrung und noch weiter 10 Jahre an Audis die vor dieser Zeit von meiner Schwester bis zumeinem Bruder gefahren wurden.

Denke das dieses nicht ganz so schlecht ist um es als Erfahrung in den Raum zu stellen. Aber mann hat immer irgendwann mal ein Problem welches man vorherr noch nicht hatte.

Ich habe nach 180 Tkm (selbst gefahrenen) das heißt bei Kilometerstand 320 000 einen Bremssattel hinten überholen müssen weil die Handbremse nicht ging.

Also denke das dieses ganz locker aus der Gewehrleistung sein sollte, oder?

Mir persönlich ist noch ein weiterer Fall bekannt. Der Audi hatte damals auch schon gut über 300Tkm gelaufen.

Wenn ich von einem echten Schwachteil spreche, dann schau Dir mal die Handbremse beim 5er BMW an (Bj. ca Anfan bis mitte 90) Da kommt es vor das alles innerhalb von einer TÜV Periode zur nächsten komplett vergammelt. Das würde ich als Problem ansehen....


Achja, als gegenbeispiel, der Ro80 von dem selben BMW fahrer hat immer noch die 1. Handbremsmechanik ......

Also wie gesagt, für mich ist das ein Repteil was nach seinen Jahren (wie auch Gummies) etwas Pflege bedürfen - aber wie Gesagt das ist meine Meinung.

So genug gesülzt, das ist es eigentlich doch gar nicht wert, da es ja nur ein SPASS sein sollte.......

Bis dann und wie gesagt fühl dich nich persönlich angegeriffen auc wenn wir mehr als 20 Leute finden die keine oder nur wenig Probleme damit hatten :oops:

Wünsche noch einen schönen Abend

Mathias


Hi Mathias,

ich fühle mich nicht persönlich angegriffen. Sorry, wenn das so rüber gekommen ist aber es ist sicher nicht so gemeint!

Ich will gar nicht bestreiten, dass es auch eine Menge Dauerprobleme / Fehlkonstruktionen an diversen anderen Autos gibt. Aber die Häufigkeit des immer wieder gleichen Schadens an den Girlingsätteln ist schon auffällig.

Und Pflege und Wartung am Bremssattel ist so eine Sache. Wenn ich mal davon ausgehe, dass ein Audi (wie der Hersteller es gerne hätte) regelmäßig zur Wartung und Reparatur in eine Vertragswerkstatt kommt, ist es besonders dort mit der Wartung der Sättel nicht gerade weit her. Dort würde man eine defekte Staubmanschette (vielleicht) erneuern, weil es die als Ersatzteil gibt. Für die Feststellbremse respektive eine vollständige Überholung des Bremssattels gibt es aber beim Freundlichen gar nichts. Wir können davon ausgehen, dass die nicht im Zubehör einkaufen und somit fällt eine sachgerechte Pflege des Bremssattels flach.
Ein Satz Bremssättel (43er) kostet inkl. Klötze beim Freundlichen laut meinen Unterlagen über 950 Öhre im Austausch- nur mal so am Rande bemerkt.

Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass man die Mimik des Bremshebels nicht pflegen kann - außer sie regelmäßig zu benutzen - das ist die beste Pflege, die man der Feststellbremse antun kann. Einsprühen des Bremshebels mit was auch immer für einem Zeug bringt gar nichts, solange der Simmerring noch OK ist. Dann gelangt das Zeug auch nicht in den Sattel. Wenn der Dichtring kaputt oder undicht ist, gelangt aber immer sofort auch Wasser (im Winter gerne mit Salz vermischt) in den Sattel. Von dem Augenblick an hat man verloren.

Und noch mal: Ich freue mich wirklich für jeden, der noch seine ersten Sättel drin hat. Und ich finde es spannend zu erfahren, wer wirklich noch die ersten Bremssättel verbaut hat. Ich bin eigentlich davon ausgegangen dass hier ruckzuck zwanzig Leute zusammenkommen. Man könnte ja mal eine Umfrage starten...ja, das machen wir mal.
Tim A.
 

@ Tim A.

Beitragvon kpt.-Como » 23.10.2007, 13:34

Ich würd gern wissen was Du dafür von Forumsmitgliedern verlangst,
wenn Du zwei hintere Bremssättel wieder vollständig überholst?

Es gibt leider einige die können es gesundheitlich nicht mehr!


Von einigen die auf ihrem hohen Roß sitzen will ich mich distanzieren!
Wer sich angesprochen fühlt, kann sich den Schuh gern anziehen.
Grüße
Klaus

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Vielen lieben dank für das, über die langen Jahre, entgegengebrachte Vertrauen.
Besonderer Gruß an alle die ich zufrieden stellen konnte.
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Beitragvon kkk26 » 23.10.2007, 16:55

Also 20 flaschen Beck°s + was zum grillen und 1Liter Bremsflüssigkeit

http://www.bilder-hochladen.net/files/4g4x-1-jpg.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/4g4x-3-jpg.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/4g4x-2-jpg.html

ich hoffe das mit den Bildern hat geklappt


mfg.kkk26
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Beitragvon kpt.-Como » 23.10.2007, 17:08

Super Angebot.
Ich hoffe Du trinkst aber die Biere erst NACH gelungener Operation! :shock:

Dat Essen kannste gern dabei haben.
Muss ich nich essen mit den öligen Fingern. :wink:
Grüße
Klaus

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Beitragvon Tim A. » 24.10.2007, 11:21

kkk26 hat geschrieben:Also 20 flaschen Beck°s + was zum grillen und 1Liter Bremsflüssigkeit

http://www.bilder-hochladen.net/files/4g4x-1-jpg.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/4g4x-3-jpg.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/4g4x-2-jpg.html

ich hoffe das mit den Bildern hat geklappt


mfg.kkk26


Das ist sicher ein faires Angebot! :respekt:

Geht aber auch so:
Bild

Mit deinem Angebot kann ich allerdings nicht mithalten und nach 20 Flaschen Becks bin ich ohnehin voll wie ein Eimer :} :}
Und die Bremsflüssigkeit, trinkst Du die hinterher auch noch? So, nach der Bratwurst? :kotz:

Nein, ohne Quatsch, das Angebot ist wirklich fair.
Tim A.
 

Beitragvon kkk26 » 24.10.2007, 16:08

Nun,

Das Bier ist nicht für mich, sondern für Leute die ab und an vorbeischauen, villeicht eins zum richtigen stück Fleisch mit ne Bratwurst wird's nicht funktionieren,

Ps. Holzkohle wäre auch nicht schlecht ich habe leider nichts mehr

mfg.kkk26[/img]
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