Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdasonde ?

Hier bitte Fragen, Tipps und Anregungen rund um den Audi 100 bzw. A6 des Typs C4 (ab MJ91) einstellen.
Auch passen hier gut Fragen zu den "neuen" V6-Motoren herein, die im Aud 100 C4 sowie Audi 80 B4 eingebaut wurden.

Bitte überprüfe vor dem Erstellen Deines Postings, ob die Frage bereits in der Audi 100 und A6 Selbst-Dokumentation, der audi100.selbst-doku.de beantwortet wurde. Für fast alle häufigeren Probleme gibt es dort bereits Lösungen.

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Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdasonde ?

Beitragvon Schopo » 15.01.2017, 10:46

Hallo, ich bin neu hier und habe direkt das erste Problem.
Ich fahre einen 91er C4 mit AAR Motor, den meine Elten seinerzeit neu gekauft haben und den ich seit einigen Jahren als Winterauto nutze.
Diese Woche nun stand wieder der TÜV an, bei dem ich leider an der AU gescheitert bin.
CO-Wert bei erhöhter Drehzahl viel zu hoch. Lambdawert i.O. Bei Leerlaufdrehzahl beides i.O. Der Prüfer vermutete einen defekten Kat. Danach habe ich mich mal hier im Forum eingelesen und schon folgendes analysiert.

- Der G62 Temperatursensor hat zwischen beiden Pins gemessen (also doppelter Sollwert) bei 85Grad Wassertemperatur ca 500Ohm, sollte also i.O. sein.

- Der Drucksteller Widerstand ist 19,5Ohm, die Versorgungsspannung 4,5V. Der Druckstellerstrom bei Zündung an sind 98 mA, bei Motorstart schnell fallend auf 10 mA. ABER da bleibt er dann auch. Auch bei betriebswarmem Motor fällt er nicht weiter auf 0.

- Die Lamdasondenheizung scheint OK. Widerstand ist kleiner 30Ohm und Versorgungsspannung sind 13,9V. Die steurgerätseitige Refferenzspannung auf der Signalleitung bei abgezogener Lambdasonde sind 450mV. Messe ich dann aber bei warmem Motor bei abgezogener Signalleitung sondenseitig, hab ich ca 40mV. Stecke ich die Signalleitung zusammen, messe ich nur 250mV. Bei abgezogener Lambdasignalleitung fällt dann auch der Druckstellerstrom auf 0mA.

Ich interpretiere das jetzt wie folgt:
Die Lamdasonde ist im Eimer und gibt ständig zu geringe Spannung aus, weswegen das Steuergerät ständig von einem zu mageren Gemisch ausgeht und anfettet. Das verhagelt mir dann auch die AU.

Jetzt zu meinen Fragen an euch:
1. Seht ihr das genauso?
2. Reicht es, wenn ich die Lambdasonde Tausche? oder
3. sollte ich den Kat gleich mit tauschen weil er durch das ständige Anfetten (keine Ahnung seit wann der Defekt schon da ist) und sein Alter (260000km) wahrscheinlich auch schon nicht mehr der Beste ist?
Schopo
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon scotty10 » 15.01.2017, 11:20

Mojn Mojn,

Nach 260 Tkm kann es durchaus die Lambda-Sonde sein.
Ist evtl. noch die 1. drin.
Kat vermute ich eher weniger.
Es sei denn der fängt an sich aufzulösen
und klappert schon.
Ansonsten brennt sich ein Kat auch wieder frei.
Ich würde daher zuerst die Lambda-Sonde tauschen.
Meine Empfehlung:
Nimm die von BOSCH für ca. 80,-€ mit Kabel und Stecker dran.
Den "Billig-Kram" kann man vergessen.
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Schopo » 15.01.2017, 11:33

Ja, es ist noch die erste.
Und an die Bosch habe ich auch schon gedacht. Im Moment bekommt man die sogar für um die 50€.
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Hacki » 15.01.2017, 14:21

CO-Wert bei erhöhter Drehzahl viel zu hoch. Lambdawert i.O.


Das passt aber nicht zur symptomatik einer defekten Lambdasonde. Wenn der zu hohe CO-wert durch eine defekte sonde verursacht würde (also durch gemischanfettung), wäre der lambdawert deutlich unter 1, also nicht i.O.

Ich denke dass bei dir wirklich der Kat das zeitliche gesegnet hat. Funktioniert noch genug für den geringen Abgasstrom im leerlauf, jedoch nicht bei erhöhter drehzahl.


Das mit dem "freibrennen" ist aber wirklich etwas das funktionieren kann.... Besonders wenn der Motor z.b. nen erhöhten Ölverbrauch hat durch Schaftdichtungen kann der sich regelrecht mit ruß zusetzen.

Fahr mit dem Wagen mal auf die Autobahn und gib ihm 10, 20 minuten ... Soviel freie strecke wie du eben finden kannst höchstgeschwindigkeit.
Das hat bei mir auch erst vor kurzem einen defekten Kat in "so gut wie neu" verwandelt.

Es ist übrigens auch Ratsam den wagen richtig warm zu fahren bevor man den TÜV besucht.

Ach was mir auch noch einfällt.. Wann war der letzte Ölwechsel? Zuviel Sprit im Öl kann auch für falsche abgaswerte sorgen..


Gruß
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon SI0WR1D3R » 15.01.2017, 14:28

Servus,

hast du ggf. eine Leckage im Abgastrakt _vor_ der Lambdasonde?

Nicht dass hierdurch Luft durch den sog. Venturi-Effekt miteingezogen wird und die Lambdasonde ein falsches Gemisch misst?

Dies bitte auch beachten.

Generell muss beim 5ender 10V die Falschluftthematik beachtet werden!
Dazu findest du aber unter der Suche mehr als genug Freds (Themen mitsamt Tipps/Hilfestellungen/Erklärungen) die dir weiterhelfen.

Ggf. hilft es die Lambdasonde zu tauschen, von einem def. KAT könnte dies jedoch auch stammen.

Viele Grüße

Woife
MfG

Woife


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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Schopo » 15.01.2017, 15:00

Danke für die Tipps.

Den Ansaugtrakt habe ich per Sichtkontrolle und mit Hilfe von Bremsenreiniger auf Falschluft untersucht aber nichts gefunden.
Fakt ist ja, dass das Steuergerät ständig anfettet (Druckstellerstrom immer bei 10mA). Es sei denn, ich ziehe die Signalleitung der Sonde ab. Dann geht das Steurgerät vom Ersatzwert Lamda 1 aus und regelt den Druckstellerstrom auf 0' oder?
Das es aber mit angesteckter Sonde immer bei 10mA Druckstellerstrom bleibt, kann jetzt entweder davon kommen, dass die Lambdasonde defekt ist und auch bei einem fetten Gemisch ein "mageres" Signal abgibt oder aber davon, dass im Abgastrakt vor der Lambdasonde eine Undichtigkeit ist, durch die zusätzliche Luft eindringt und dadurch das Gemisch an der Sonde tatsächlich mager ist. Seh ich das richtig?
Schopo
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon SI0WR1D3R » 15.01.2017, 15:06

Hi,

war es nicht so das +10mA abmagern und -10mA anfetten bedeutet?

Hat sich ggf. mal jemand an der Stauscheibe vom Mengenteiler/Luftmengenmesser gespielt?

VG
MfG

Woife


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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Hacki » 15.01.2017, 15:41

Nee, das stimmt schon + = anfetten; - = abmagern.

Da würde ich jetzt aber nicht wirklich viel reinlesen bei ner 27 jahren alten Kiste.
Die falschluftlecks die dazu führen dass der Druckstellerstrom ansteigt findet man teilweise garnicht mit Bremsenreiniger.
Denk auch dran dass beim AAR das gesamte Kurbelgehäuse zum Unterdrucksystem gehört, d.h. ölpeilstab, simmerringe, ventildeckeldichtung, öleinfülldeckel etc. können auch zu Falschluft beitragen.


Die Lambdaspannung von 250mV bedeutet durchaus dass die Sonde ein mageres gemisch misst; was dann zur anfettungsgrenze von 10mA passt.
Wie die kiste damit im Leerlauf korrekte Abgaswerte fabriziert ist mir ein rätsel...

Ob die Lambdasonde noch was funktioniert kannst du unter umständen darüber rausfinden dass du mal eine ordentliche portion bremsenreiniger in den Ansaugtrakt sprühst während du die Lambdaspannung überwachst.
Damit fettest du das gemisch künstlich an; die Spannung der Lambdasonde müsste steigen. Reagiert sie überhaupt nicht, ist es wohl doch die sonde?


Gruß
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon audiavus » 19.01.2017, 11:10

so oder so, eine Lambdasonde mit 260 000 gehört ersetzt :wink:
Sommer: 1992er Audi 100 typ C4 mit 2,5er 7A Motor
Winter: 1991er Audi 100 typ C4 mit AAR Motor
Frau: 1993er Audi 100 Avant typ C4 mit 2,5er AAR Motor und MPI vom 7A
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Hacki » 19.01.2017, 13:07

Seh ich ja eigentlich auch so, aber wo fängste da an, wo hörste da auf?

Mit 260.000 gehört ne menge an so ner kiste ersetzt. :D
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Ro80-Fahrer » 19.01.2017, 22:13

Wichtig wäre auch zu wissen, ob der Wagen einen nachgerüsteten Kaltlaufregler hat. Das hat man an den Kisten früher gerne mal gemacht.
Wenn da nämlich einer verbaut ist und nicht mehr richtig funktioniert, bringt der die Regelung ebenfalls durcheinander.
Falls der also verbaut ist, bitte zuerst den abhängen und dann nochmal gucken was die Werte machen.

Dass der Druckstellerstrom auf 0mA geht bei abgezogener Lambdasonde wundert mich nicht, denn ohne Sondensignal findet auch schlichtweg keine Regelung statt!! Wenn es die Sonde wäre, die kaputt ist, müsste man das aber auch am Endrohr riechen. Die Karre stinkt dann derartig nach Sprit bzw. Schwefelgeruch, weil der viel zu Fett läuft. Das müsste man dann auch am Verbrauch sehen! Wichtig Falschluft vor der Lambdasonde beachten, wie schon geschrieben wurde und nach dem Luftmengenmesser! Kurbelgehäuseentlüftung ist einer der anfälligen Kandidaten welche man ganz leicht prüfen kann. Sitzt da ein total weicher Gummischlauch, dann das Teil raus schmeißen und durch das Metallrohr ersetzen. Gibts noch neu bei Audi zu kaufen!
Wichtig die Ansaugluftführung prüfen, die vom Luftmengenmesser zum Saugrohr geht und zwar komplett ausbauen, und sämtliche Anschlüsse die da dran gehen auf Risse untersuchen! Evtl. sind auch die Dichtungen der Einspritzdüsen nimmer ganz 100%ig i.O. und den kleinen etwa 1-2cm langen Gummischlauch am weißen T-Stück hinter der Ansaugbrücke prüfen. Der geht auch gerne mal hops! Bevor das nicht 100%ig gecheckt ist würde ich auf keinen Fall am CO rumdrehen!

Abgasseitig fällt mir da ein die Krümmerdichtungen am Kopf, die Dichtung zum Hosenrohr sowie der Dichtflansch vor dem Katalysator.
Lambdasonde kann nach 260tkm auch mal neu. Erwartungsgemäße Lebensdauer von 100-150tkm sagt man normal. Ich weiß, die können auch länger halten (meine war weit über 260tkm alt) aber aufgrund des Alters und der Laufleistung werden die ja nicht besser.

Im Zweifel Katalysator ausbauen und rein gucken bzw. wenn der scheppert ist er mit Sicherheit hinüber.

Warmfahren macht durchaus Sinn, damit der im Öl sitzende Kraftstoff vergast und verbrannt wird, der Kat, die Kerzen und die Ventile richtig frei gebrannt werden und somit evtl. auch wieder besser abdichten. Ich würde es aber vermeiden die Kiste Vollgas auf der Autobahn zu knüppeln, wenn schon etwas nicht stimmt. Aber mit mittlerer Drehzahl mal so 20-50km fahren schadet sicherlich nicht.


viel Erfolg
Matthias
Meine eigenen "Baustellen":
Audi 100 Avant 2,3 E Bj.01.09.1989 "NF" Frontpeitsche (kristallsilbermetallic)
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Markus2komma3 » 29.09.2019, 12:30

Schopo hat geschrieben:Hallo, ich bin neu hier und habe direkt das erste Problem.
Ich fahre einen 91er C4 mit AAR Motor, den meine Elten seinerzeit neu gekauft haben und den ich seit einigen Jahren als Winterauto nutze.
Diese Woche nun stand wieder der TÜV an, bei dem ich leider an der AU gescheitert bin.
CO-Wert bei erhöhter Drehzahl viel zu hoch. Lambdawert i.O. Bei Leerlaufdrehzahl beides i.O. Der Prüfer vermutete einen defekten Kat. Danach habe ich mich mal hier im Forum eingelesen und schon folgendes analysiert.

- Der G62 Temperatursensor hat zwischen beiden Pins gemessen (also doppelter Sollwert) bei 85Grad Wassertemperatur ca 500Ohm, sollte also i.O. sein.

- Der Drucksteller Widerstand ist 19,5Ohm, die Versorgungsspannung 4,5V. Der Druckstellerstrom bei Zündung an sind 98 mA, bei Motorstart schnell fallend auf 10 mA. ABER da bleibt er dann auch. Auch bei betriebswarmem Motor fällt er nicht weiter auf 0.

- Die Lamdasondenheizung scheint OK. Widerstand ist kleiner 30Ohm und Versorgungsspannung sind 13,9V. Die steurgerätseitige Refferenzspannung auf der Signalleitung bei abgezogener Lambdasonde sind 450mV. Messe ich dann aber bei warmem Motor bei abgezogener Signalleitung sondenseitig, hab ich ca 40mV. Stecke ich die Signalleitung zusammen, messe ich nur 250mV. Bei abgezogener Lambdasignalleitung fällt dann auch der Druckstellerstrom auf 0mA.

Ich interpretiere das jetzt wie folgt:
Die Lamdasonde ist im Eimer und gibt ständig zu geringe Spannung aus, weswegen das Steuergerät ständig von einem zu mageren Gemisch ausgeht und anfettet. Das verhagelt mir dann auch die AU.

Jetzt zu meinen Fragen an euch:
1. Seht ihr das genauso?
2. Reicht es, wenn ich die Lambdasonde Tausche? oder
3. sollte ich den Kat gleich mit tauschen weil er durch das ständige Anfetten (keine Ahnung seit wann der Defekt schon da ist) und sein Alter (260000km) wahrscheinlich auch schon nicht mehr der Beste ist?


Hallo Schopo,

wie ist das mit der AU damals ausgegangen. Hast du sie bestanden? Ich habe das gleiche Problem:CO-Wert bei erhöhter Drehzahl viel zu hoch, der Lambdawert war i.O. Kat und Lanbdasonde sind neu. Das Auto wurde aber leider in den Wochen vor der AU nurauf Kurzstrecke bewegt bzw. kaum gefahren...

Gruß Markus
Markus2komma3
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon MainzMichel » 30.09.2019, 20:36

Ja, geht mir gerade auch so. Lambadasonde ist neu, regelt aber trotzdem hoch auf 10mA. Momentan bin ich dabei, Falschluft zu suchen und zu bekämpfen.

Adios
Michael
Der seine neue Bosch-Lambdasonde für 17€ inkl. Versand bekommen hat. :D
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon Markus2komma3 » 08.11.2019, 00:59

MainzMichel hat geschrieben:Ja, geht mir gerade auch so. Lambadasonde ist neu, regelt aber trotzdem hoch auf 10mA. Momentan bin ich dabei, Falschluft zu suchen und zu bekämpfen.

Adios
Michael
Der seine neue Bosch-Lambdasonde für 17€ inkl. Versand bekommen hat. :D



Hallo zusammen,
Mittlerweile habe ich die AU! Der CO wurde neu eingestellt.

Viele Grüße Markus
Markus2komma3
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Re: Typ C4, 2.3E mit AAR Motor AU nicht bestanden, Lambdason

Beitragvon matze » 08.11.2019, 14:40

Wenn lamdawert passt aber Co zu hoch dann ist der kat defekt oder nicht auf betriebstemperatur
1x Audi 90 Typ89q 10v Turbo
1x Audi 200 Typ44q 10v Turbo
matze
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