H Kennzeichen ja oder Nein ?

Hier bitte Fragen, Tipps und Anregungen rund um den Originalerhalt des Typ44 einstellen.
Beispiel: Ausstattungsfragen, Fragen rund um die Instandhaltung, Teilebeschaffung, Rostvorsorge

Bitte überprüfe vor dem Erstellen Deines Postings, ob die Frage bereits in der Audi 100 und A6 Selbst-Dokumentation, der audi100.selbst-doku.de beantwortet wurde. Für fast alle häufigeren Probleme gibt es dort bereits Lösungen.

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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Fussel » 21.12.2019, 15:10

Pelzi hat geschrieben:
Gutachten Audi.pdf
Moin Fussel,

hab einfach mal das Gutachten angehangen. Kannst ja mal draufgucken und deine Meinung da lassen.

mfg Dirk


Servus Dirk,

naja, ich sag mal so - ohne Dir dabei zu Nahe treten zu wollen: es handelt sich um einen "Standard" Audi 100 Limousine mit 4 Zylinder Motor, Unilackierung und Frontantrieb auf Stahlfelgen - abgesehen von der Anhänger-Kupplung: wobei sich hier die Geister scheiden, ob das eine Wertsteigerung ist oder eher eine Wertminderung aufgrund der möglichen stärkeren Beanspruchung des Fahrzeuges. Wenn ich das richtig gesehen habe, auch ohne weitere Sonderausstattung. ABER Du hast die Dichtung zwischen Kühlergrill und Stoßstange verbaut und es sind wenig Kilometer auf der Uhr! Beides wiederum nicht alltäglich.
Preislich bin ich da kein guter Ratgeber, da kenne ich mich zu wenig aus. Ich gehe nach dem Gefühl: was wäre mir dieses Auto wert? Was würde ich dafür ausgeben, wenn ich es kaufen wollen würde? Was müsste ich für ein vergleichbares Fahrzeug bezahlen, wenn ich dieses jetzt kaufen würde? Und diese Fragen am besten ohne Emotionen wie Familienbesitz, erstes Fahrzeug, etc... beantworten - aber natürlich mit Berücksichtigung des aktuellen verfügbaren Fahrzeugmarktes.

Das Gutachten finde ich sehr dürftig, ist aber wohl so leider auch der Standard. In meinem Gutachten ist eine Sonderaussattung zwar angegeben, dem Gutachter war es aber völlig schnuppe, ob diese auch funktioniert oder nicht....? Naja, mir war es egal - ich hatte das Gutachten nur für die Versicherung benötigt und der Wert deckte sich auch mit meinem Kaufpreis. Der Gutachter ging bei mir auch in keinster Weise darauf ein, was an dem Fahrzeug bereits alles revidiert wurde. Er schlich mit der Kamera ums Auto, schaute sich meine Unterlagen an, die ich ihm für das Sport-Modell herausgesucht hatte, photografierte das Auto sowie die Fahrzeugunterlagen und nach 5 Minuten war der Spuck vorbei. Keine Grube, keine Hebebühne, kein Blick drunter. Nur die Haube war für ein Photo kurz geöffnet. Ich hätte mir das anders vorgestellt und da werde ich - nachdem ich einiges an Geld investiert habe - auch nochmal einen anderen Gutachter kontaktieren, der sich das Fahrzeug genauer anschaut und bewertet. Denn je besser das Gutachten, desto bessere Chancen sehe ich auch im Schadensfall, wieder an das Geld zu kommen.

Quattrogetriebene Grüße,
Fussel
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Jürgen Ende » 21.12.2019, 21:06

Hallo Fussel,

ich kenne den Unterscheid zwischen "H" und "07" schon. Ich hatte bis dato §23 STVO halt nicht als reguläre Hauptuntersuchung, sondern nur als Bescheinigung verstanden. Also quasi Bescheinigung der Prüfung als "historisch" wertvoll.

Natürlich wird dabei auch eine HU durchgeführt. Nur, so zumindest meine Auffassung, hat die nichts mit der Bescheinigung nach §23 STVZO zu tun.

So, ich habe jetzt mal dan Gesetzestext hier:

§ 23 StVZO Gutachten für die Einstufung eines Oldtimers
B. – Fahrzeuge → II. – Betriebserlaubnis und Bauartgenehmigung
1Zur Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer im Sinne des § 2 Nummer 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ist ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers oder Prüfingenieurs erforderlich. 2Die Begutachtung ist nach einer im Verkehrsblatt nach Zustimmung der zuständigen obersten Landesbehörden bekannt gemachten Richtlinie durchzuführen und das Gutachten nach einem in der Richtlinie festgelegten Muster auszufertigen. 3Im Rahmen der Begutachtung ist auch eine Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung nach § 29 durchzuführen, es sei denn, dass mit der Begutachtung gleichzeitig ein Gutachten nach § 21 erstellt wird. 4Für das Erteilen der Prüfplakette gilt § 29 Absatz 3.

§ 21 StVZO ist nur für Bauartzulassungen. Somit für unsere Zwecke nicht zu beachten.
§ 29 Ist nun die HU/AU.

Zu beachten ist hier, dass im § 23 StVZO nicht von einer Prüfüng gemäß § 29, sondern nur "im Umfang einer Hauptuntersuchung" nach §29 die Rede ist. Damit ist § 23 StVZO keine Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO. -Würde z. B. für ein "07" auch keinen Sinn machen, da da keine Plakette zugeteilt wird.-

Es gibt im Netz auch die Aussage, dass diese Bescheinigung max. 6 Monate bestand hat. Aber Quellen sind dazu nicht zu finden. Also alles erst mal eine Glaubensfrage.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Fussel » 22.12.2019, 00:00

Hallo Jürgen,

na dann ist ja jetzt alles klar. Das sind mir zu viele Paragraphen und Zahlen :shock: :hallo: :shock:
Die Hauptsache ist, dass nun alle Unklarheiten beseitigt seind :D

Zwecks der Gültigkeit der Prüfung "historisch" macht das wahrscheinlich jede Zulassungsstelle anders. Daher ist Fragen vor Ort bestimmt nie verkehrt!

Dir viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung zwischen H und nicht H ;-)

Quattrogetriebene Grüße, Fussel
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Jürgen Ende » 22.12.2019, 02:15

Wäre doch viel zu einfach, wenn da irgendwo stände "einmal machen = immer gültig". oder?
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon kork » 22.12.2019, 08:23

Das Gutachten zur Erlangung der H-Zulassung ist 18 Monate gültig. Das heißt man hat 18Monate Zeit damit zur Zulassungsstelle zu gehen und sich die H-Zulassung zu holen. Bei jeder HU muss der der Zustand des Fahrzeugs mitgeprüft werden und falls der Zustand schlechter als Note 3 sein sollte muss die H-Zulassung aberkannt werden ( Erheblicher Mangel auf dem HU-Prüfbericht) Dann hat man 1 Monat Zeit einen H-würdigen Zustand herzustellen. Andernfalls ist man die H-Zulassung los.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Fussel » 22.12.2019, 09:11

@Jürgen: immer gültig geht nicht, denn der Zustand des Fahrzeugs kann sich ja verschlechtern oder durch An-/Umbauten verändern, sodass die Voraussetzungen für die H-Zulassung nicht mehr zutreffen.

@Kork: heißt das, dass mit jeder HU/AU auch die Begutachtung zum H-Kennzeichen samt der Gebühr fällig wird? Oder entscheidet das der Prüfer im Vorbeigehen, ob die Voraussetzungen für das H-Kennzeichen weiterhin zutreffen?

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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon kork » 22.12.2019, 12:19

Das wird "Im Vorbeigehen" beurteilt. Das heißt es wird geschaut, ob Rostflecken, Beulen, Kratzer, etc vorhanden sind und ob der Pflegezustand entsprechend gut ist. Bei der HU eines Fahrzeugs mit historischer Zulassung müssen diese Punkte ohne Aufpreis mit untersucht werden, da sie in diesem Fall die Voschriftsmäßigkeit betreffen bei einem Fahrzeug mit normaler Zulassung ist der optische Eindruck nicht relevant.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Jürgen Ende » 22.12.2019, 12:21

@fussel
Das kann Dir nicht nur bei der HU passieren. Sobald irgendwer das Amt informiert, kann das Tätig werden. Und schon ist das "H" weg.
Dabei ist es egal, ob das bei der HU, vom Ordnungsamt, Polizei oder Nachbarn kommt.

Meine Aussage war nur als Beispiel gedacht, weil eben keine solche Aussage zu finden ist.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Manfred R. » 25.12.2019, 23:09

... und leider für alle 1990er: Das H-Kennzeichen gibt es erst NACH dem Geburtstag (Tag der ersten Zulassung) - muss ich noch bis Nov 2020 warten. :(
Also Jürgen, das verteilt sich dann hoffentlich gleichmäßig ;-)

Grüße Manfred
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Jürgen Ende » 25.12.2019, 23:22

Noch bringt mir das "H' ja nichts.

Und die HU alle 2 Jahre macht es auch nicht interessanter. Dank der "guten" Ersatzteilversorgung müsste ich schon 2 Wagen stillegen. Aktuell Versuche ich gerade einen 1:1 Nachbau des Abgaskrümmers in Edelstahl zu bekommen.
Ich habe da auch schon einen Betrieb, der das versuchen möchte.
Mal sehen, ob das funktioniert.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon stwquattro » 08.01.2020, 15:01

Servus.

H-Kennzeichen...in meinem Fall...doppelt JA.

Was für ein Krümmer soll in Edelstahl nachgebaut werden? Sauger oder turbo-Motor?
Für beides gibts bereits verfügbare Krümmer und man muss nicht erst eigene Aktionen starten.

Beste Grüße aus dem wilden Osten.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Pelzi » 10.01.2020, 10:18

...kurze Frage: Mit wem muss man auf der Zulassungstelle schlafen, damit man solche Kennzeichen bekommt? :D :D :D
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon stwquattro » 10.01.2020, 10:30

Guten Morgen.

...mit niemandem :-)
Grundvoraussetzung für die Kennzeichen ist, dass es originale US-Modelle sind.
Damit kann der zuständige Prüfer die Kennzeichenmaße für die Gegebenheiten vorn/hinten (bei meinen Typ44 wurden dazu maximale Breite 330mm vermessen) prüfen und im Fahrzeugschein vermerken.
Die Zulassungsstelle vergibt das Kennzeichen dann basierend auf den Kennzeichenmaßen.
In meinem Fall hieß das beim goldenen Wagen in 2015, dass die Bearbeiterin zur Chefin ging, um sich dort eine 1-Buchstabe/1-Zahl-Kombination geben zu lassen. Das ergab Z-Q2H mit dem Hinweis der Bearbeiterin, dass das nicht ohne Engschrift geht.

2018 dank identischem Typ und originalem US-Modell das gleiche Spiel mit dem grauen Wagen.
Einzig habe ich der Bearbeiterin auf dem Weg zu ihrer Chefin die Zulassung von Z-Q2H gezeigt und bemerkt, dass ggf dazu passend etwas frei ist.

Sie kam wieder und fragt mich, ob Z-Q1H okay ist.
...das war es...definitiv :-)

Lustig war dann noch der Besuch des Schilderdienstes, der sich entschuldigte, dass aktuell keine 330mm Schilder, sondern nur 320mm Schilder vorrätig wären.

Manchmal klappts.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon MainzMichel » 12.01.2020, 14:40

Aber auch nicht überall. In Mainz wärst Du damit kläglich gescheitert, da die Umbaumaßnahmen, damit ein DIN-Kennzeichen passt, nur gering sind. Sprich: Vorne, wenn überhaupt, einen Kennzeichenhalter und hinten die andere Blende. Oder nur die inneren Rücklichter, das interessiert die Zulassungsstelle nicht.

Adios
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Der auch mal einen 5000er fuhr, mit wahnsinnigen 105 PS, kombiniert mit einer Dreigangautomatik. Wurde wegen Desinteresse von Käufern geschlachtet.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon stwquattro » 13.01.2020, 09:09

Guten Morgen.

Ich hab das nicht generalisiert. Sicher macht da jede Zulassungsstelle ein Stück weit eigene Sache.

Der Umbau von austauschbaren Teilen kann als Zwischenschritt dann immernoch als "nicht zumutbar" deklariert werden. Das zum Beispiel, wenn man zum VAG-Partner geht und das benötigte Teil entfallen ist. Damit ist die Austauschbarkeit nicht direkt gegeben.

Die Umbaumöglichkeit wird auch bei uns jedem nahegelegt, der normale Modelle mit US-Teilen ausrüstet. Die umgerüsteten Fahrzeuge bekommen auch keine kurzen Nummernschildkombinationen.

Was wars für ein 5000er? Die Limousinen gibts ein paar mal mehr und die sind mit nicht so voller Ausstattung und hohem Automatik-Anteil auch nicht so gesucht.

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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Wieman » 13.01.2020, 13:22

Moin Moin,

von mir ein "doppelJAAAA" zum H-Kennzeichen :mrgreen:

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Gruß Stefan
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Erik M. » 13.01.2020, 19:03

MainzMichel hat geschrieben:Aber auch nicht überall. In Mainz wärst Du damit kläglich gescheitert, da die Umbaumaßnahmen, damit ein DIN-Kennzeichen passt, nur gering sind. Sprich: Vorne, wenn überhaupt, einen Kennzeichenhalter und hinten die andere Blende. Oder nur die inneren Rücklichter, das interessiert die Zulassungsstelle nicht.

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Das ist so nicht Richtig. Man benötigt vom TÜV oder DEKRA eine Bestätigung, dass es nicht mehr umgebaut werden kann. Dies erfolgt, wenn der Hersteller kein Ersatzteil liefern kann. D.h. ist es eoE dann darf man das kurze behalten. Niemand darf dir vorschreiben gebrauchte Teile an deinem Wagen zu verbauen.

mfg

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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon MainzMichel » 20.01.2020, 19:28

stwquattro hat geschrieben:Was wars für ein 5000er? Die Limousinen gibts ein paar mal mehr und die sind mit nicht so voller Ausstattung und hohem Automatik-Anteil auch nicht so gesucht.

5000.jpg

Rübenkiste. Beim Kauf waren deutsche Scheinwerfer drin, ich habe auf diese zurückgerüstet. Damals konnte man die noch zum normalen Preis neu kaufen, ist also rund einhundert Jahre her. Der Kennzeichenhalter war vom V8.

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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon stwquattro » 20.01.2020, 22:29

Angenehm.
Den hast du noch, oder wohin ging der?
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon MainzMichel » 21.01.2020, 19:22

Geschlachtet, weil den damals keiner wollte. Die Stoßstangen und Scheinwerfer gingen hier im Forum weg. Der Tempomat funktioniert in meinem C4 heute noch. Der Rest? Verstreut in alle Winde oder entsorgt.

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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Alex83 » 23.01.2020, 19:21

stwquattro hat geschrieben:Servus.

Was für ein Krümmer soll in Edelstahl nachgebaut werden? Sauger oder turbo-Motor?
Für beides gibts bereits verfügbare Krümmer und man muss nicht erst eigene Aktionen starten.

Beste Grüße aus dem wilden Osten.



Für NF Sauger.
Welche Hersteller gibt es dort?

gruß
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Aprilscherz » 25.02.2020, 21:05

Es ist völlig falsch, dass nur Note 2 Fahrzeuge H bekommen oder behalten dürfen.
Dann sind 70-80% der Oldtimer mit Sicherheit von den Strassen zu verbannen.
Richtig ist nur,dass es 2011zu einer Veränderung der Bewertung kam , und zwar wurde nun gesagt dass ein guter Erhaltungszustand gegeben sein muss und diese reine H Bewertung wird nicht mit der reinen Benotung gleichgestellt (guter Gesamtzustand ist hier eben absolut nicht fest gleichzusetzen mit Note 2, Note 2 ist das was kaum einer schafft ohne eine restauration oder ähnlichem)
Kaum einer in diesem Forum hat vermutlich ein Note 2 Auto:
Denn das bedeutet dass in einen durchschnittlichen 44er (oder C4) ohne jegliche Arbeitszeiten einfach Mal 5.000-10.000 euro geflossen sein müssen und da gehe ich davon aus , dass der Lack im sichtbaren Bereich keiner Nachbesserung bedarf.
Zeigt mir diese Autos die dann nach über 30 Jahren KEINEN Rost an Achse, Bremssattel, Unterboden,Motorraum haben.
..wenn nicht Grade ein Typ 44 mit 32.000 km aus gepflegter Rentnergarage rollt , der keinen lackabplatzer, keine wirkliche Schmarre hat, keinen Winter gesehen hat , wirklich alles original ist alles funktioniert und bei dem zufällig alle Standschäden die irgendwie auftreten können ausgeblieben sind...

(nahezu keine Blessuren, KEIN Rost,also auch keine Anrostung, das ist Note 2)

Ich habe selber 3 Autos (einer ist ein C4 V6 der aber erst zukünftig Mal bewertet wird, wenn es etwas mehr Sinn macht derzeit erhebt sich Audi in Bereich B3 und C4 anscheinend doch definitiv aus der Senke im C4 sind neben Kauf auch noch 5800 Euro nur Material, bei erstaunlich guter Basis )
Einer der anderen 2 ist ein BMW e32 750i von 92.

Gekauft für 4800 in 12/15.
Der Wagen hatte(und das bis heute) innen trotz bei Kauf 280.000km (heute 303.000) und trotz Sportsitzausstattung eine fast unglaubliche Güte.
Selbst der Prüfer (für Versicherungsgutachten) fand es nahezu unglaublich v.a. für die km.
Hintergrund:
Der Wagen lief vor mir nur bei einem Besitzer und zwar von 7/92 bis Ende 2000.
Zum Wagen ist jeder Checkheft Stempel und BDA ec dabei.
Er war stillgelegt bis Ende 2015.
Natürlich gab es Standschäden/Schäden zu beheben (2 Nockenwellen vom 140.000km Spender, sämtlichen Krimskrams in Motorraum und so weiter, das waren gleich um die 2.000 innerhalb relativ kurzer Zeit )
Aber an Achsen,bremsen, Unterboden hatte der nicht ansatzweise Rost nur Schmutz.
Da ich den Zustand immer weiter verbessert habe sind nun 15.500 Euro zusätzlich hineingeflossen.
Ohne jemals eine Werkstatt besucht zu haben ausser Lackierer (um 2.000 für restauration Türen Kanten, und kleinzeug und ca. 1.500 'Lohn' für n versierten Schrauberkkumpel in 4,5 jahren)
Rest Material, und das hat es trotz viel Aftermarket in sich und wenn ich nicht genau wusste AM ist das gleiche wie bei BMW original ,dann habe ich original gekauft.
Alles eigentlich präventiv,kaputt war quasi nix.
Ob Dämpfer, Niveau,Auspuff ab Kat,HA Hauptlager und sämtliche Lager,VA komplett, Kardanlager,Diff restauration inkl Radsatz, Konservierung,UBS, Eisstrahlen Unterboden,Felgen restauration, Druckspeicher,HBZ, restauration Scheinwerfer und erneuern alle spritsvhläucge und Bremsschläuche,reifen, Motor und Getriebe Lager, natürlich ansaugbrücken Dichtungen neu , 2xKerzen/Öl/ATF/Kühlmittel/Servoöl/Klimaservice neu
Nachrüsten doppelglas und autom.innenspiegel,Tank restauration, sowie alle Lenkerbuchsen..ec.ec.
Kurzum der Wagen hat 14.000 Euro lt Bewertung.
Bei Note 3+.

Denn er hat seine Steinschläge und auch lack'kratzer' oder Platzer und die 300.000 sind äußerlich eben sichtbar während er technisch eigentlich wie neu ist.

Der Prüfer kann aber nicht 2 geben dann darf praktisch keinlackproblem da sein und die haube eigentlich nicht nachlackiert deswegen kann es faktisch zu Recht verfälschten Angaben kommen:
Nicht wenige haben e32 deren Autos (auch aufgrund Laufleistungen unter 150.000km ) eher Note 2 sind als meiner, aber die technische Bewertungen ergab in den seltensten Fällen über 10..11 tausend Euro
der Prüfer für das Versicherungsgutachten stützt sich also wesentlich mehr auf den tatsächlichen Haltezustand (wenn es um die Summe geht) und behält dennoch die Benotung nach Oldtimerstandart im Blick - der konträr zur Summe sein kann!
achso .. das Lenkspiel war auch etwas gross(jetzt nicht mehr übrigens)
Und damals war der auspuff eben 27 Jahre alt und sah nicht Neuwertig aus aber bei Note 2 muss er das fast .
Ich möchte nur damit sagen es bedarf selbst bei echt guter Basis im Verhältnis zum Marktwert extreme Aufwendungen.
Ein e32 750 bewegt sich ab 4.500 (ich rede Mal von einem wirklich fahrbereiten Auto )bis deutlich über 10.000 für die Spitzenmodelle die dann kaum über 150.000 km haben dürfen oder anderweitig sehr gut hergerichtet sind.
Bei den Dingern ist selbst für Insider eine Bewertung oft schwierig und man sieht U.U. einem spitzenauto das nicht unbedingt an.

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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon waidler » 02.04.2020, 12:29

Salve Forum

Sorry, ich blick da irgendwie nicht ganz durch.
Ich war gestern turnsmäßig bei der DEKRA vor Ort zwecks der HU für den Dicken. Nachdem der Prüfer 10min ums Auto rumgeturnt ist und auch die Abgaswerte gepasst haben sagte er nebenbei, dass der 44er Reif fürs H-Kennzeichen wäre und aus seiner Sicht nichts dagegen spricht. Also habe ich die 50Euro draufgezahlt und er hat mir die Papiere ausgestellt.
Bislang hatte der 5 Zylinder ein Saisonkennzeichen (April bis Oktober). Ich hab also heute bei der DEVK (die bisherige Versicherung) angerufen und der netten Dame den Fall geschildert, die meinte dass es mit H keine Saisonkennzeichen mehr gibt (also ganzjährige Zulassung) und eine jährliche Beschränkung von 9000km bestehen würde.
Ist das jetzt generell eine Auflage fürs H-Kennzeichen oder handhabt das nur die DEVK so?

P.S.
So wie ich die nette Dame verstanden habe, kann ich auch alles so weiterlaufen lassen wie bisher (also Saisonkennzeichen ohne H). Wenn ich das tue, was passiert dann mit dem "Das Fahrzeug entspricht einem Oldtimer im Sinne des §23 StVZO"? Muss ich das in zwei Jahren wieder machen?


Tausen Dank und Gruß aus dem "Hausarrest".
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon stwquattro » 02.04.2020, 12:55

Servus.
Jede Versicherung hat eigene Vorgaben zu Laufleistung, extra Alltagswagen, Leistungen, etc.
H mit Saison wurde erst eingeführt...vlt ist die Dame da noch nicht auf Stand.

Ansonsten...
H mit normaler Versicherung geht
H mit Oldtimerversicherung geht
Normal angemeldet mit Oldtimerversicherung geht.

Bei Oldtimerversicherung geht seit ein paar Jahren auch Teilkasko und Vollkasko. War 2004 bei Meldung meiner weissen Lady noch nicht so.

Paragraph 23 wurde bei meinen Autos einmal geprüft und jeweils erfolgreich bestanden. Seither findet die HU ganz normal statt.
Keine extra "Wiederholung und wieder Überprüfung nach Paragraph 23"

Gruß
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon käfertönni » 02.04.2020, 14:52

waidler hat geschrieben:...
So wie ich die nette Dame verstanden habe, kann ich auch alles so weiterlaufen lassen wie bisher (also Saisonkennzeichen ohne H). Wenn ich das tue, was passiert dann mit dem "Das Fahrzeug entspricht einem Oldtimer im Sinne des §23 StVZO"? Muss ich das in zwei Jahren wieder machen? ...


Soweit mir bekannt, ist das Gutachten nach §23 längstens 2 Jahre gültig, dann muß es neu gemacht werden. Die Praxis zeigt, das einige TÜVi´s schon nach 18 Monaten verlangen das neu zu machen...
Saison und "H" ist mittlerweile bei der ADAC Oldtimerversicherung auch möglich.
Gruß Stephan
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon stwquattro » 02.04.2020, 14:59

Ich hoffe mit dem Verständnis zur Gültigkeit des Gutachtens ist nicht die wiederkehrende normale Prüfpflicht zur Hauptuntersuchung gemeint.

Habe seit 2015 nach erfolgreicher Prüfung nach Paragraph 23 drei unterschiedliche Autos bei jeweils immer unterschiedlichen Prüfern zur Hauptuntersuchung gebracht und keiner hat was zu "Wir müssen das H nochmal neu abnehmen" gesagt.

Wenn es da andere Meinungen gibt, wäre der passende gültige Gesetzestext hilfreich.
Zumindest hier steht nichts von einem Gültigkeitszeitraum:
https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__23.html
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon waidler » 02.04.2020, 15:26

Danke erstmal für die Hilfe, dann lasse ich das erstmal so weiterlaufen wie bisher. Ich hab den Dicken sowieso nie als Oldtimer gesehen.

btw.
stwquattro hat geschrieben:
Ansonsten...
H mit normaler Versicherung geht
H mit Oldtimerversicherung geht
Normal angemeldet mit Oldtimerversicherung geht.


Wie kann ich mir das vorstellen mit "H mit normaler Versicherung"? Ich spekuliere ja schon lange damit den Dicken das ganze Jahr angemeldet zu lassen da es sowas wie Winter hier sowieso nicht mehr gibt.
Ich such mir also bei check24 den günstigsten Anbieter raus und gehe dann mit deren Versicherungsbestätigung und dem Gutachten der DEKRA zur Zulassungsstelle und hole mir ein H-Kennzeichen?
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon stwquattro » 02.04.2020, 15:48

Ich seh die auch nicht als Oldtimer.

Es ist halt trotzdem ein Unterschied, ob man mit unveränderten Nutzungsmöglichkeiten Normalversicherung 650€ Teilkasko oder Oldtimerversicherung 254€ Vollkasko zahlt.

H mit normaler Versicherung geht. Fährt ein Bekannter so. Für mich unbegreiflich, warum man so viel Geld ausgeben mag...aber gut.

Ich hab die Oldtimerversicherung gewählt, da man unabhängig ob H dran oder nicht, immer deutlich günstiger unterwegs ist.
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon waidler » 02.04.2020, 16:01

Zum Preis kann ich noch nix sagen da ich von der DEVK noch kein Angebot zu deren Oldtimerversicherung habe.
Ich zahle momentan (April bis Oktober mit TK u. 150 SB u. max 15000km) 154Euro, ganzjährig läge ich bei ca. 286Euro. Ob da eine Oldtimerversicherung günstiger wäre?
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Re: H Kennzeichen ja oder Nein ?

Beitragvon Bastian » 02.04.2020, 17:28

waidler hat geschrieben:Wie kann ich mir das vorstellen mit "H mit normaler Versicherung"? Ich spekuliere ja schon lange damit den Dicken das ganze Jahr angemeldet zu lassen da es sowas wie Winter hier sowieso nicht mehr gibt.
Ich such mir also bei check24 den günstigsten Anbieter raus und gehe dann mit deren Versicherungsbestätigung und dem Gutachten der DEKRA zur Zulassungsstelle und hole mir ein H-Kennzeichen?


Ganz genau.
Ich würde - speziell wenn die SF-Klasse hoch ist - auch mal ausrechnen (lassen) was eine ganz normale Vollkasko kostet. Das kann wegen extrem günstiger Typklasseneinstufungen (die Limousine mit NF ist z.B in Typklasse 10 bei der Vollkasko, billiger gehts nimmer) sogar billiger sein als die reine Teilkasko!
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