Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Hier bitte Fragen, Tipps und Anregungen rund um den Audi 100 bzw. A6 des Typs C4 (ab MJ91) einstellen.
Auch passen hier gut Fragen zu den "neuen" V6-Motoren herein, die im Aud 100 C4 sowie Audi 80 B4 eingebaut wurden.

Bitte überprüfe vor dem Erstellen Deines Postings, ob die Frage bereits in der Audi 100 und A6 Selbst-Dokumentation, der audi100.selbst-doku.de beantwortet wurde. Für fast alle häufigeren Probleme gibt es dort bereits Lösungen.

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Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon scotty10 » 21.07.2018, 15:45

Mojn Mojn,

Audi C4 2,3 MKB: AAR, Bj. 1992

Habe seit paar Wochen das Problem, daß der Motor zu fett läuft , bei Vollgas nicht richtig durchzieht, ruckelt und aus dem Auspuff rußige schwarze Wolken kommen.
Die Ruckelei wird mit der Zeit immer schlimmer und ist inzwischen auch bei gleichmäßiger Fahrt (60-80 Km/h) oft vorhanden.
Man könnte denken, dass es Zünd-Aussetzer sind.
Besonders schlimm wird es, wenn der Motor richtig warm ist und auch die Aussentemperaturen sommerliche Werte haben.
(so wie heute bei ca. 29°C)

War z.B. heute vormittag unterwegs und bin ca. 55 km Landstrasse am Stück gefahren.
Gegen 13 Uhr wieder zurück gefahren.
Das hatte eher Ähnlichkeit mit einer Dampferfahrt. :?
Beim Gasgeben schwarze Wolken hinten raus, kaum Leistung und bei Vollgas ist der Motor "wie zugeschnürt".
Selbst beim Gas wegnehmen ohne Auskuppeln (sprich: Schub-Abschaltung) gibt`s Ruckler.
Hatte zwischendurch angehalten und die Lambda-Sonde abgesteckt - keine Änderung.
Ebenso mal das Kaltstart-Ventil abgesteckt - keine Änderung.

Motor springt tadellos an - egal ob Kalt- oder Warm-Start.

Lambda-Sonde kam vor ca. 1 Jahr neu rein - Original Bosch.
Luftfilter heute vor der Fahrt neu eingebaut.
Kopfdichtung + Zahnriemen + WaPu + Spannrolle + Dichtungen für Krümmer , Ansaugbrücke , Ventildeckel,
Ventil-Schaftdichtungen etc., etc.
vor ca. 1 Jahr NEU

Die Kerzen hatte ich vor paar Tagen mal raus - die waren Alle gleichmäßig schwarz.

Aso - kein Ölverbrauch seit dem letzten Ölwechsel vor ca. 6 Wochen und ca. 4000 km.

Ich hab keinen Plan was da "im Argen" ist. :-(

Irgendwo `nen Kabelbruch ?
Zündspule am "sterben" ?
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Wisch-Test von der Stoßstange (heute)
Gruss Scotty
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon inge quattro » 22.07.2018, 10:49

Servus Scotty,

also, wenn die einschlägigen Sachen alle passen(Steuerzeiten, ZZP, Geber, Drosselklappenschalter, keine Falschluft, Lamdasonde, Druckstellerstrom usw..), würde ich in Richtung Mengenteiler oder Einspritzdüsen tippen...

Gruß
Thorsten
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon kspanda750 » 22.07.2018, 11:47

Hatte das mal bei Meinem MC. Da war der Endtopf dicht. Ich würde mal die Abgasseite unter die Lupe nehmen.
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon André » 22.07.2018, 12:02

scotty10 hat geschrieben:Mojn Mojn,
Audi C4 2,3 MKB: AAR, Bj. 1992
Besonders schlimm wird es, wenn der Motor richtig warm ist und auch die Aussentemperaturen sommerliche Werte haben.
Hatte zwischendurch angehalten und die Lambda-Sonde abgesteckt - keine Änderung.


Moin,
wegen dem ersten Punkt würde ich den 2-poligen TempGeber mal bei verschiedenen Temp. durchmessen, speziell wenn der Motor richtig heiß ist.
(Du weißt, sind 2 Geber drin, jeweils 1 Pol gegen Masse messen; Werte sollten annähernd gleich sein von beiden Polen)

Da es die Lambdasonde selber eher nicht zu sein scheint (wobei ich das noch nicht endgültig als zumindest einen Teilverursacher ausschließen würde), würde ich den DS-Strom sowohl mit wie auch ohne Lambdasonde mal in verschiedenen Fahrzuständen durchmessen.
Grundstrom wären ja 0 mA, mit Sonde dran ca. -3 bis +3 mA schwankend. Wenn er ohne Sonde schon anders liegt, stimmt in der Grundeinstellung was nicht. Wenn er nur mit Sonde an die Regelgrenze geht, dann erkennt die Sonde zumindest das Problem, kann es aber nicht ausregeln. ... Wenn der Strom gar nicht an die Regelgrenze geht, dann versteht die Steuerung gar nicht, dass er zu fett läuft ...

Prinzipiell: zu fett heißt ja zu wenig Luft, oder zu viel Sprit, das erste müsste im Ansaugtrakt liegen, LuFi, irgendwas verstopft..., das zweite MT oder ESD (schon angesprochen).
Zündaussetzer wäre ja schlechte/keine Verbrennung, riecht er nach Sprit ?

Ciao
André

PS Edit: wg. der Anmerkung zum Abgas ... war da auch erst am überlegen, weil es für einige Symptome gut passt, hatte es dann aber verworfen, da es m.A.n. eher nicht zu schwarzem Qualm führt .... aber wer weiß ;)
Endtopf und Kat auf Durchgang prüfen macht Sinn.
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon kspanda750 » 22.07.2018, 14:32

André hat geschrieben:PS Edit: wg. der Anmerkung zum Abgas ... war da auch erst am überlegen, weil es für einige Symptome gut passt, hatte es dann aber verworfen, da es m.A.n. eher nicht zu schwarzem Qualm führt .... aber wer weiß ;)
Endtopf und Kat auf Durchgang prüfen macht Sinn.

Stimmt hatte ich wohl verdrängt . Wenn er schwarz qualmt ist das Weg wohl frei .
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon scotty10 » 22.07.2018, 16:25

Mojn Mojn,

@ Thorsten
Danke für Deine schnelle Antwort.

Zu den einschlägigen Sachen hab ich im Eröffnungs-Post schon einiges geschrieben.

Steuerzeiten und ZZP (Zündzeitpunkt) sollten stimmen, denn der Motor ging nach der Erneuerung der Kopfdichtung richtig gut.
Drosselklappen-Schalter hab ich vor ca. 1/2 Jahr gewechselt.
Seitdem funktioniert die Schub-Abschaltung wieder.

Falschluft schließe ich aus, weil ich sämtliche Schläuche durchgesehen hab und der Motor beim Öffnen des Öl-Deckels aus geht.
Und ich denke Falschluft würde eher ein zu mageres Gemisch bewirken. Oder ?

Einspritzdüsen und Mengenteiler wären noch "Kandidaten". Stimmt.

An diverse Geber/Sensoren hab ich auch schon gedacht.

Und gestern abend "schwirrte" mir durch den Kopf:
"Da war doch irgendwann mal der Temp.-Geber G62 ein Thema."
(Der, der unter dem Schlauch-Stutzen am Zyl.-Kopf sitzt)

Da hab ich gestern mal den Zecker abgezogen, bevor ich abend einkaufen gefahren bin.
Außerdem fand ich im I-Net in einem Golf-Forum (oder sowas) einen Beitrag über einen klemmenden Steuerkolben im Mengenteiler.
Der Schreiber hatte da ein ähnliches Problem.
Laut Posting wurde der Steuerkolben gangbar gemacht und der Fehler war beseitigt.

Deshalb gab es vor der abendlichen Einkaufs-Fahrt ein paar dezente Klopfer auf das Gehäuse vom Mengenteiler.
In der Hoffnung, das sich der - möglicherweise - klemmende Steuerkolben löst.

Ergebnis:
Die ersten paar Km kamen beim Bschleunigen zwar noch paar Ruß-Wölkchen (vermutlich "Rest-Bestände aus dem Auspuff),
aber kein "Rum-Gebocke" mehr.
Auf der Rückfahrt ebenso kein "Rum-Gebocke".
Um Ruß-Wolken sehen zu können, dafür war`s schon zu dunkel.
Motor zog sauber durch bis ca. 5500 U/Min. .

Erst bei ca. 5500 U/Min. ging nichts mehr, wo es eigentlich weitergehen sollte.

Fazit:
Der Temp.-Geber G62 kommt definitiv neu rein.
Den Steuer-Kolben vom Mengenteiler werd ich mir genauer ansehen.

Ich bin gespannt, wie sich der Motor heute benimmt, wenn ich zur Arbeit fahre.

Ich werde berichten.
Gruss Scotty
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon scotty10 » 22.07.2018, 16:40

Mojn Mojn,

Danke für Eure Antworten und Ideen.
Jetzt haben sich die Postings ein wenig überschnitten.

@ kspanda750
End-Topf dicht - wäre eine Möglichkeit - ist aber vermutlich frei.
Ich behalt's aber mal im Auge.

@ Andre
Für die Strom-Messerei muss ich mir mal richtig Zeit nehmen.
Momentan ist wenig davon vorhanden. :?

Zum G62-Temp.-Geber und Mengenteiler hab ich vorhin gerade was geschrieben.
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon scotty10 » 04.10.2018, 01:34

Mojn Mojn,

Es ist einige Zeit "in's Land gegengen" - wie man so sagt. :wink:

Denn es ist doch so :
" Die Arbeit versaut die ganze Freizeit ! " :lol:

Aber nun hat sich doch Freizeit "gefunden" um dem Problem nachzugehen.
(dem Feiertag sei gedankt)

Lange Rede - kurzer Sinn.

Ich bin heute Abend - wie sagt man (?) - "positiv optimistisch" das/die Problem(e) gelöst zu haben.
---> Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm
---> Leerlauf-Schwankungen C4 AAR 2,3

Wie ich schon in meinem Posting vom 22.07.2018 geschrieben habe
"...Außerdem fand ich im I-Net in einem Golf-Forum (oder sowas) einen Beitrag über einen klemmenden Steuerkolben im Mengenteiler.
Der Schreiber hatte da ein ähnliches Problem.
Laut Posting wurde der Steuerkolben gangbar gemacht und der Fehler war beseitigt. ..."

Den Mengenteiler hab ich mir heute mal "vorgenommen".

- Alle Einspritz- und Kraftstoff- Leitungen ab
- Mengenteiler vom Stauscheiben-Gehäuse abgeschraubt ( 3 Schrauben 25er Torx )
- Mengenteiler selbst NICHT !!! zerlegt !!!

Auf den ersten Blick war nix "verdächtiges" zu erkennen.
Auf den zweiten Blick auch nicht. :?

Steuerkolben war leichtgängig und frei von Verharzungen.

Hab trotzdem mal Feinmechanik-Öl und eine Spritze "gezückt" und ein paar Tropfen davon in jede Öffnung getan,
wo die Einspritz-Leitungen angeschraubt werden.

Hab mir anschliessend ein Stück 1500er Schleifpapier genommen und damit den Steuerkolben vom Mengenteiler vorsichtig geschliffen.
Dann gab's "ein oder zwei Tröpfchen" Feinmechanik-Öl dran.

Ebenso gab's paar Töpfchen Öl auf die Mechanik der Stauscheiben-Wippe die im Gehäuse unterhalb des Mengenteilers sitzt.
(also das was man durch die runde Öffung im Gehäuse unterhalb des Mengenteilers sehen kann)

Anschliessend hab ich alles wieder zusammen gebaut.

Motor gestartet.
Scheinbar alles i.O.

Motor laufen lassen bis 90° (laut KI) erreicht waren.
Paar mal Gas gegeben.
Alles i.O.

Nix schwarzer Qualm aus dem Auspuff !!!
Leerlaufdrehzahl ging brav auf ca. 750 U/Min. !!!

Na gut.
"Vorführ-Effekt" !!! :?

Also:
Raus auf "die Wildbahn". (Strasse)

Motor betriebswarm.
Die ersten ca. 2 Km vorsichtig beschleunigt.
Alles i.O.
Kein Ruckeln.

Dann auf die Bundesstrasse.
"Feuer frei !"
Sauberer Durchzug bis 6000 U/Min.
Auskuppeln und Gas weg.
Drehzahl fällt sauber durch auf ca. 750 U/Min.

Anschliessend ca. 10 Km gefahren mit verschiedensten wechselnden Lastzuständen.
(Vollgas, komplett Gas weg - Motorbremse, Teillast, Ausrollen lassen im Standgas, etc., etc, ...)
Ergebnis heute abend:
Absolut sauber Leerlauf !!!
Kein Ruckeln bzw. Stottern beim Beschleunigen !!!

Sollen ein paar Tropfen Öl auf den Steuerkolben und "eine Behandlung" mit 1500er-Schleifpapier und paar Tropfen Öl auf die Stauscheiben-Mechanik solche Wirkung haben ???
Ich hab da - verständlicherweise (!!!) - meine Bedenken. :?

Auf jeden Fall werde ich die Problematik in den nächsten Tagen sehr genau beobachten.
Gruss Scotty
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon scotty10 » 09.10.2018, 18:41

Mojn Mojn,

Update nach 5 Tagen :

Alles bestens. :)

Nix schwarzer Qualm !
Nix Leerlauf-Schwankungen !
Nix Ruckeln beim Beschleunigen !
Sauberer Durchzug !
Stabiler Leerlauf !
Gruss Scotty
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon inge quattro » 09.10.2018, 19:21

Servus Scotty,

ja ist ja auch gut so, aber hab ich dir das nicht von Anfang an gesagt, Mengenteiler oder ESD... :idea: :wink:

Gruß
Thorsten
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Re: Motor läuft zu fett - schwarzer Qualm

Beitragvon scotty10 » 10.10.2018, 19:27

Mojn Mojn,

@ Torsten:
"...aber hab ich dir das nicht von Anfang an gesagt, Mengenteiler oder ESD..."
Ja hast Du.
Sogar schon ganz zu Anfang des Threads. :oops:

Hab aber nicht recht daran geglaubt, daß der Mengenteiler (MT) mal "sooo rumzicken" kann.

Zumal ich meinen C4 jetzt schon 11 Jahre fahre und der MT NOCH NIE (!) Probleme gemacht hat.

Das ganze "Theater" ging ja erst nach der Reparatur der defekten Zylinder-Kopfdichtung (ZKD) los.
Zuerst maßlose Sprit-Sauferei (!!!),
(damit hab ich mich mehr als ein halbes Jahr "rumgeschlagen", weil mir einfach die Zeit fehlte)
dann die Geschichte mit dem "spinnenden" Leerlauf
und zuletzt die schwarzen Qualm-Wolken in Verbindung mit dem Beschleunigungs-Ruckeln.
Das war Alles noch mit dem "alten" Motor der über 360 TKm "auf der Uhr" hat.

Und wenn ich daran denke was ich alles probiert habe:
- neuen G-62-Sensor (wg. hohem Verbrauch)
- Drucksteller getauscht (wg. hohem Verbrauch)
- penibelste Suche nach Falschluft (wg. schlechtem Leerlauf)
- Leerlaufregel-Ventil getauscht (wg. schlechtem Leerlauf)
- nochmal eine neue Ventil-Deckel-Dichtung eingebaut (wg. schlechtem Leerlauf und Sauferei)
- Leerlauf- und Voll-Last-Schalter getauscht (wg. schlechtem Leerlauf)
- neuen Stecker zum Leerlauf-Regel-Ventil, weil Verdacht auf schlechten Kontakt / Kabelbruch (wg. schlechtem Leerlauf)
- Zündzeitpunkt überprüfen lassen (wg. hohem Verbrauch)
- Lambda-Sonde NEU (wg. hohem Verbrauch)
- etc. , etc. , ...

Und dann der Motorschaden.
Da kommt einem (mir) doch zwangsläufig der Gedanke:
"Könnten ja auch die ersten Verschleiß-Erscheinungen vor dem Total-Ausfall gewesen sein. "

Dann kam der Austausch-Motor rein und " die Zickerei " ging schon wieder los. :evil:
Und DAS (!) kann nicht am hohen Verschleiß liegen.
Denn der Meister in meiner Werkstatt sagte mir, daß der Austausch-Motor nicht viele Km "auf der Uhr" haben kann.

Tja - und wie es immer so ist ( :roll: ) - alles Mögliche hat man probiert/getestet/getauscht und die Ursache
"des ganzen Theaters" ist DIE (!) eine Sache, die man noch nicht gemacht hat. :lol:

Wieder was gelernt. :idea: :wink:
Gruss Scotty
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