Eproms beim 3B tauschen, wohin mit Kopierschutzbrücke?

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Eproms beim 3B tauschen, wohin mit Kopierschutzbrücke?

Beitragvon Stefan R. » 08.10.2007, 23:48

Hallo zusammen,

ab für meinen S2 3B (1991, gechippt mir Software *wassweissich* + 250Kpa-Sensor) endlich einen orig. 200kpa ergattert und will wieder meine alte Ehgartner-Software fahren, die ich noch von meinem 200er habe.
Da weiß ich, das die was taugt.

In der Schachtel wo ich die aufhebe liegt auch die Kopierschutzbrücke mit drin, wo gehört die nochmal hin?

Ich meine zum Motorchip, aber die Chanchen sind halt 50/50 :D
und meine Trefferquoten bei sowas eher 0,0

Und so nebenbei: Da der 200kpa gebraucht ist, kann man sowas vorher testen? Falls er hin ist, brauch ich ja erst garnicht alles auseinanderbauen.......


Schönen Gruß
Stefan
Stefan R.
 

Beitragvon Roger_58 » 09.10.2007, 08:35

Hallo Stefan


Kopierschutzbrücke? nie gehört. Beim 3B sind 2 EPROMS unterschiedlicher Grösse. Soviel ich weiss nur EPROMS tauschen und gut.

Den Drucksensor kannst du prüfen mit einem Digitalen Multimeter (DMM), und mit einem handelsüblichen Vakuum - Druckmessgerät, diese sind aber sehr ungenau wegen der analogen Anzeige, habe aber bis heute noch kein digitales gesehen.
ta nervoso? vai pescar

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Beitragvon Markus 220V » 09.10.2007, 10:42

Der Kopierschutzsockel sollte normalerweise fest am chip dran sein. Mein Kumpel macht die bei beiden eproms ran. Kommt halt immer drauf an, wie es programmiert und codiert ist. Einfach ausprobieren, kaputt geht da normal nichts. Nur der Wagen springt nicht an.
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Beitragvon turbopapa » 09.10.2007, 22:20

Von wegen, da kann nichts kaputtgehen! Ich hatte noch einen Satz Chips liegen, original-Software, die ich wegen Fehlersuche einbauen wollte. Da sich in den letzten 6 Jahren die Beschriftung gelöst hatte, habe ich div. Stellungen probiert. Dann eine halbe Stunde Pause gemacht (wohl gemerkt: Zündung war aus). Als ich wiederkam hat das Steuergerät gute 60 Grad gehabt. Keine Ahnung warum. Also lieber vorsichtig sein.
Gruß, Axel.
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Beitragvon Stefan R. » 10.10.2007, 01:14

Hy,
hat sich erledigt, hatte es richtig im Kopf, gehörte zum Motoreprom.


Danke und gruß
Stefan
Stefan R.
 

Beitragvon Markus 220V » 10.10.2007, 08:10

turbopapa hat geschrieben:Von wegen, da kann nichts kaputtgehen! Ich hatte noch einen Satz Chips liegen, original-Software, die ich wegen Fehlersuche einbauen wollte. Da sich in den letzten 6 Jahren die Beschriftung gelöst hatte, habe ich div. Stellungen probiert. Dann eine halbe Stunde Pause gemacht (wohl gemerkt: Zündung war aus). Als ich wiederkam hat das Steuergerät gute 60 Grad gehabt. Keine Ahnung warum. Also lieber vorsichtig sein.
Gruß, Axel.


Ich rede von reinstecken probieren und wieder rausmachen. Da hab ich schon x- chips ausprobiert, die zum Beispiel fehlerhaft gebrannt waren, die vertauscht waren usw. von 30 Steuergeräten ist nicht eines kaputt gegangen. Von Stundenlang dran lassen war hier auch nie die Rede. :roll:
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Nicht probieren - richtig gucken.

Beitragvon Elektronikfuzzi » 10.10.2007, 09:14

Auch wenn es sich ja bereits erledigt hat - für die anderen, die vielleicht noch probieren (wollen):

Die EPROMS haben tatsächlich unterschiedliche Größen - also besser Speicherkapazitäten.

Der vom Turbo (da wo der Drucksensor drauf ist) ist ein 27C64 -sprich 64kBit Speicherkapazität.
Der von der Zündungsseite ist ein 27C256 -sprich 256kBit Speicherkapazität.

Die entsprechenden Kennungen sind im Namen enthalten - z.B. M27C256B - 150 - ist ein 256iger, damit für die Zündung - der Rest drumrum ist Zusatzinfo zu Zugriffszeit und so.

Das steht immer irgendwo mit in der Bezeichung des Chips eingelassen - eventuell vorsichtig (und nicht im Sonnenlicht!!!) den Aufkleber anheben und druntergucken.

Und die Einbaurichtung ergibt sich jeweils durch die "Nase" an der Fassung und am Chip.

So einfach ;-)
Gruß Wisskop
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Beitragvon 200q20V » 10.10.2007, 09:40

Morgen zusammen!
Ich hätt noch ne kleine Ergänzung dazu: Das Druck-Kennfeld kann u.U. bei ner Tuningsoftware auch mal auf einen 256er Eprom gebrannt sein, passt ja auch drauf, andersrum wird´s schwierig... ;-)

Wegen der Einbaurichtung (Nase) und bei den orignalen Chips gilt natürlich uneingeschränkt das, was Du gerade geschrieben hast Wisskop! ;-)

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256er auf 64iger Sockel

Beitragvon Elektronikfuzzi » 11.10.2007, 10:09

Hi Schmidti,
Sind denn die Adresspins auf dem Sockel der Motronik dann schon irgendwie belegt (also Pull-Up oder Pull-Down), daß das mit dem größeren EPROM funktioniert?

Ich hatte das damals beim Kadett versucht, weil ich keinen 128iger zur Hand hatte und es ja theoretisch geht (überschüssiger Speicherbereich bleibt einfach frei) - ging aber praktisch nicht - scheinbar floatete das entsprechende Adresspin und dann neigt der EPROM zu Fehlfunktionen.

Von daher bin ich gerade erstaunt, daß das in der Motronik einfach so geht...

Gruß Wisskop
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Beitragvon 200q20V » 11.10.2007, 11:00

Hmm, also bei mir funzt des einwandfrei, wir haben halt einfach den Datensatz viermal hintereinander kopiert, so dass es wieder 32kB (x8 = 256kB) waren.
Ich weiß aber net, ob des unbedingt nötig is, der Buergi hat das damals halt mal sicherheitshalber gemacht...
Ich bin auch kein Elektroniker, daher kenn ich mich auch net so genau mit den Vorgängen in der Motronik aus...

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Beitragvon Elektronikfuzzi » 11.10.2007, 11:10

Nunja - wenn es viermal hintereinanderkopiert wurde, dann könnten theoretisch die zusätlichen Adresspins jeden beliebigen Wert annehmen - und er würde das gleiche lesen.
Problematisch wäre nur der Moment, falls durch floating (offene Pins, die so hochohmig sind, daß sie jederzeit "zufällig" einen anderen Wert annehmen können) mitten im Lesevorgang das Adresspin wechselt - dann stimmt das Timing nicht und es wird Mist gelesen.

So ähnlich muß es bei meinem Kadett gewesen sein - der lief nämlich auch mit 2x hintereinanderkopiert permanent im Notlauf.

Aber vermutlich ist da die Motronik nen Stück ausgereifter und die Pins wurden schon in "weiser Voraussicht" auf irgendein Level festgelegt...
Gruß Wisskop
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